38 Milliarden US-Dollar Besitz an Sachwerten

Der Kohlenstoff-Fußabdruck der Windsors ist das größte Vermögen der Oligarchie


Prinz Charles, der Mann mit dem vermutlich größten „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ der Welt aus der Herrscherfamilie der britischen Krone, dem Haus Windsor, treibt den Great Reset voran – aber nicht, um der Menschheit zu nützen, sondern um unter dem Vorwand, den Klimawandel aufzuhalten, die Menschheit zu dezimieren.1

Was die materiellen Vermögenswerte angeht, ist das Haus Windsor möglicherweise eine der drei reichsten Familien der Welt: Die Publikation Brand Finance berichtete in ihrer Ausgabe vom November 2017, dass sich die materiellen Vermögenswerte der Monarchie im Jahr 2016 auf insgesamt 25,5 Milliarden Britische Pfund beliefen, umgerechnet etwa 30 Milliarden Euro oder 35 Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung eines kleinen Wachstums werden es im Jahr 2021 etwa 38 Milliarden US-Dollar sein.

Das Vermögen des Hauses Windsor ist unglaublich vielfältig und immens. Es besitzt 24 große königliche Schlösser und Residenzen, die größte private Kunstsammlung der Welt, wertvolle, renditestarke Wohn- und Gewerbeimmobilien in mehreren Ländern, die größte Juwelensammlung, eine lange Straße im Londoner West End mit noblen Geschäften, eine riesige Ansammlung profitabler Windparks sowie große unberührte Landflächen.

Das Haus Windsor ist ein lebendiger Ausdruck des babylonischen Modells der Oligarchie, und es betrachtet die Welt durch diese Brille. In diesem Modell, das mehrere Jahrtausende zurückreicht, steht an der Spitze eine sehr reiche Herrscherklasse von 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung, das sind die Kaiser, die Finanziers und eine wucherische Priesterklasse. Die anderen 98 Prozent der Bevölkerung sind dazu verurteilt, ihr Leben lang Diener, Sklaven oder einfache Bauern zu bleiben. In seinem Artikel „The Secret of Your Time“ („Das Geheimnis eurer Zeit“) in der Zeitschrift EIR vom 20. Januar 2012 beschreibt Lyndon LaRouche das babylonische Modell:

„…eine Gesellschaft, die weitgehend um ein oligarchisches System herum organisiert war, dessen Gewohnheit es war, … in regelmäßigen Abständen den größten Teil der einfachen Leute der Bevölkerung auszurotten, um die sichere Kontrolle einer oligarchischen Partei über die verschiedenen Gruppen von Sklaven und Quasi-Sklaven des Systems der oligarchischen Tyrannei zu gewährleisten.“

In seinem Artikel „The Cult of the Oligarchy: The Gore of Babylon“ („Der Kult der Oligarchie: das Blut von Babylon“) in der EIR-Ausgabe vom 30. März 2007 erklärte LaRouche weiter, wie das babylonische Modell das Vereinigte Königreich und zeitweise die ganze Welt eroberte:

„Mit der Thronbesteigung des venezianischen Königs Georg Ludwig des Welfen von Hannover, auch bekannt als Georg I., im Jahr 1714 wurde die Hure Babylon erneut inkarniert – diesmal in Form der britischen Monarchie, gegen die die nordamerikanischen Patrioten kämpften, um nach dem John Locke entgegengesetzten Naturrechts- und Wirtschaftsmodell von Gottfried Leibniz die föderale Verfassungsrepublik der Vereinigten Staaten zu errichten.“

Parade der „Haushalts-Kavallerie” der britischen Königin im Hof von Schloß Windsor. (Sgt. Adrian Harlen, Ministry of Defense/ OGL v1.0)

Die britische Monarchie hat im Laufe der Jahrhunderte kolossalen Reichtum und beträchtliche politische Macht erlangt. Dieser Reichtum geht auf König Egbert (Ecgberht, 775–839) zurück, der oft als erster König von England angesehen wird. Die Monarchie vergrößerte diesen Reichtum durch die normannische Barbareninvasion in England im Jahr 1066 mit Wilhelm den Eroberer, dem Anführer dieser Invasion, der sich selbst zum König krönte. Zwischen 1070 und 1086 plante und baute König Wilhelm den ersten Abschnitt von Schloß Windsor oberhalb der Themse, eine Turmhügelburg, das heißt eine Festung mit einem hölzernen oder steinernen Bergfried auf einem erhöhten Gelände.

Wilhelm war für seine Plünderungen, Raubzüge und Grausamkeit bekannt. Er schloß auch ein Abkommen mit der ummauerten City of London, die eine Quadratmeile groß war und in der sich Englands Finanzen, Handel und Reichtum konzentrierten, und gewährte ihr besondere Privilegien. Noch heute ist die City durch diese Privilegien geschützt, was sie zum Zentrum der Weltfinanz macht.

In den folgenden Jahrhunderten setzte sich der gleiche Plünderungsprozeß fort. Im Jahr 1663 gründeten König Karl II. und die City die „Company of Royal Adventurers Trading into Africa“, die später in „Royal Africa Company“ umbenannt wurde und in Afrika hunderttausende Menschen entführte und in die Sklaverei verkaufte, insbesondere in die Neue Welt. Schon vorher, im Jahr 1600, hatten die Krone und die City die „Honourable East India Company“ gegründet, eine halb unabhängige Handelsgesellschaft, die Indien plünderte und dabei mehrere Hungersnöte auslöste. Im 19. Jahrhundert zettelte das Britische Empire zwei Opiumkriege gegen China an und überschwemmte das Land mit Opium und der damit verbundenen Sucht.

In allen diesen und ähnlichen Fällen nutzten die Briten ihre überlegene militärische und/oder Handelsposition, um wertvolle Kunstwerke, edle Wandteppiche, Juwelen, Skulpturen und andere Wertgegenstände zu rauben, an denen die Monarchie stets ihren Anteil hatte. So wuchsen der materielle Reichtum und das Vermögen der Krone.

Auch innerhalb des Vereinigten Königreichs schuf sich das Haus Windsor verschiedene Wege zu seiner Bereicherung. In Großbritannien beispielsweise gehört die Hälfte der britischen Küsten (einschließlich der Offshore-Flächen) nicht dem Staat, sondern dem Königshaus.

Zusätzlich zu den 38 Milliarden US-Dollar an Sachwerten besitzt das Haus Windsor weitere 1 bis 5 Milliarden US-Dollar an Finanzwerten, die von der elitären Investmentbank Coutts verwaltet werden, so dass sich die königlichen Besitztümer insgesamt auf rund 40 Milliarden US-Dollar belaufen. Andere mögen ein größeres Finanzvermögen besitzen – Jeff Bezos zum Beispiel, der reichste Mensch der Welt, ist Berichten zufolge 191 Milliarden US-Dollar schwer –, aber 90 Prozent davon sind in Finanzpapieren angelegt, die sich bei einem Finanzcrash schnell in Luft auflösen können.

Der Great Reset/Green New Deal ist ein Spiegelbild und eine Umsetzung des babylonischen oligarchischen Modells. Um ihr Vermögen – materiell und anderweitig – zu schützen und ihr oligarchisches System der Tyrannei aufrechtzuerhalten, sind das Haus Windsor, die Finanziers der City und der Wall Street mit ihren Verbündeten auf der ganzen Welt bereit, unter einer Diktatur der Zentralbanken die Agrar- und Industrieproduktion stillzulegen, die Energieversorgung zu unterbrechen und die Weltbevölkerung um drei Viertel zu reduzieren.

Wir werden uns im folgenden einige der Besitztümer der Krone ansehen – Dinge, für die sie Menschenleben opfern würde.

Königliche Schlösser und Residenzen

Das Haus Windsor besitzt 24 königliche Schlösser und Residenzen in England, Schottland, Wales und Nordirland, die im Laufe von 12 Jahrhunderten zum unersättlichen Vergnügen der Herrscherfamilie errichtet wurden. Mit ihren gewaltigen Ausmaßen, ihrem kunstvollen Stil, ihren oft mit Gold und Marmor ausgelegten Intarsien, ihren handgefertigten Möbeln und Wandteppichen stellen sie die Residenzen aller königlichen und nichtköniglichen Familien der Welt in den Schatten.

Buckingham Palast: Die meisten Menschen kennen den Buckingham Palast als den Ort, an dem die Garde der Königin mit ihren flotten Bärenfellmützen alle zwei Stunden die Wachablösung vollführt. Der Herzog von Buckingham begann 1703 mit dem Bau des Palastes, der heute das Verwaltungszentrum der Monarchie ist und in dem Königin Elisabeth (und bis zu seinem Tode Prinz Philip) unter der Woche wohnt.

Doch ein Blick hinter die Mauern ist aufschlussreich. Der im neoklassizistischen Stil errichtete Palast verfügt über nicht weniger als 775 Zimmer, darunter 52 königliche und Gästezimmer, 19 Prunkräume, 92 Büros, 78 Bäder und 188 Personalzimmer. Jedes Zimmer ist vollgestopft mit wertvollen Gegenständen aus der ganzen Welt und wird sorgfältig gepflegt.

Wie viele Betten braucht eine Königin, um darin zu schlafen?

Schloss Windsor: Wie bereits erwähnt, wurde es in seiner ersten Phase von König Wilhelm dem Eroberer zwischen 1070 und 1086 errichtet. Seitdem wurde es immer wieder umgebaut und modernisiert. Es ist die größte durchgehend bewohnte Festung der Welt. Mit einer Grundfläche von 45.000 Quadratmetern ist es auch das größte Wohnhaus der Welt. Die Krone gibt an, dass es etwa tausend Zimmer umfasst. Jedes Zimmer ist einem Thema gewidmet. So hängen zum Beispiel im Grünen Raum drei riesige Kronleuchter über grün gepolsterten Stühlen und ähnlich gefärbten Teppichen, die mit Goldbrokat über den Raum verteilt sind.

Schloss Balmoral: Die erste Bauphase begann Berichten zufolge im 14. Jahrhundert unter König Robert II. von Schottland, den Grundstein für das moderne Gebäude legte Königin Victoria 1853. Es befindet sich
in Royal Deeside in Aberdeenshire in Schottland. Das riesige Gebäude hat 58 Schlafzimmer usw. Am wichtigsten ist jedoch, dass es auf einem 20.000 Hektar (200 Quadratkilometer) großen Gelände steht.

Schloß Balmoral liegt inmitten eines 200 Quadratkilometer großen Landbesitzes der Windsor-Familie in Schottland. (Stuart Yeates/ cc-by-sa 2.0)

Schauen Sie sich das Gelände an, das auf dem Bild zu sehen ist. In der Umgebung gibt es keinen Fabrikrauch, weil es keine Fabriken gibt. Es gibt keine Arbeiter oder andere unerwünschte Anwesende aus der Unterschicht – außer den Lakaien, die die Royals bedienen. Der Rasen ist sorgfältig gepflegt, jeder Grashalm an seinem Platz. Das ist die Weltsicht des reinen Umweltschutzes, wo der Mensch die Natur nicht berührt – es ist die Weltsicht des Oligarchismus. Umweltfanatismus und Oligarchismus sind ein und dasselbe.

Die Royals besitzen auch sieben Burgen, wie Sandringham in Norfolk in England (mit 80 Quadratkilometer Land); Holyroodhouse in Edinburgh in Schottland; Hillsborough House, im Nordwesten der Grafschaft Down in Nordirland gelegen; Llwynywormwood Estate in Carmarthenshire in Wales; Brikhall, ein Schloßgut, ebenfalls in Aberdeenshire in Schottland; Kensington Palace im Royal Borough of Kensington and Chelsea in London; und so weiter.

Prinz Charles besitzt und/oder bewohnt fünf königliche Schlösser oder Residenzen – er ist wahrscheinlich der Mensch mit dem größten CO2-Fußabdruck auf der Welt.

Der überwiegende Teil des Grundbesitzes der britischen Monarchie, darunter Schlösser, Unternehmen, Grundstücke usw., wird verwaltet in einer Einrichtung namens Crown Estate, die von den Crown Estate Commissioners im Namen des Monarchen verwaltet wird. Es ist Eigentum des Monarchen „im Namen der Krone“, das heißt, die Familie, die gerade auf dem Thron sitzt, ist Eigentümerin der Immobilien und vererbt sie an ihre Nachkommen. Bei den Schlössern gibt es zwei Ausnahmen: Balmoral und Sandringham sind unmittelbares Eigentum der Familie Windsor.

Die Einnahmen der Monarchie sind beträchtlich. Der Crown Estate gab für das Steuerjahr 2019/20 einen Nettogewinn von 345 Millionen Pfund (482 Millionen US-Dollar) bekannt. Über ältere und neuere Regelungen, zuletzt den Sovereign Grant Act von 2011, erhält das Haus Windsor ein Viertel – 120 Millionen US-Dollar – dieser Einnahmen aus dem Crown Estate für den Unterhalt des Besitzes und zur persönlichen Verfügung. Die anderen drei Viertel der Einnahmen gehen an das britische Schatzamt.2 Die königliche Familie genießt also das Privileg, ein ungeheures Vermögen zu besitzen und regelmäßig ein beträchtliches Einkommen zu beziehen, nur weil sie existiert.

Windparks, Regent Street, Immobilien in aller Welt

Küstenvorland: Das britische Königshaus ist einer der weltweit größten Pachtherren von Windkraftanlagen auf See, weil es der größte Grundbesitzer Großbritanniens ist. Die britische Monarchie besitzt etwa 55 Prozent des Küstenvorlandes des Vereinigten Königreichs, das sich im oben beschriebenen Crown Estate befindet, und sie besitzt praktisch den gesamten Meeresboden des Vereinigten Königreichs von mittlerem Niedrigwasser bis zur 12-Seemeilen-Grenze (22 Kilometer), ein riesiges Gebiet, das sich ebenfalls im Crown Estate befindet.

Dies wurde dadurch begünstigt, dass 2002 unter der Regierung Blair ein Versuch unternommen wurde, auf der Grundlage eines UN-Übereinkommens eine „ausschließliche Wirtschaftszone“ für Wind- und Wellenkraft im Bereich des Festlandsockels zu schaffen. Dies wurde 2004 im britischen Energiegesetz gesetzlich festgeschrieben.

Die Monarchie profitiert von dieser grünen Politik. Crown Estate hat im Rahmen des Great Reset, zusätzlich zu den bereits bestehenden Pachtverträgen für Windparks, zahlreiche neue Pachtverträge für den Meeresboden mit Windparkbetreibern ausgehandelt, was nach Schätzungen den jährlichen Gewinn des Crown Estate verdoppeln wird, womit sich der jährliche Gewinn, der dem Haus Windsor zufließt, von 120 Mio. auf 240 Mio. US-Dollar erhöht.

Regent Street: Die Regent Street liegt im Herzen des Londoner West End und ist eine der berühmtesten Straßen der Welt. Mit einer Länge von etwa einer Meile führt die Straße sowohl durch den Piccadilly Circus als auch durch den Oxford Circus, an ihr liegen noble Geschäfte, und sie zieht jährlich mehr als 7,5 Millionen Besucher an – und sie ist Teil des Crown Estate, das heißt sie gehört rechtlich Ihrer Majestät.

Man wird aber kaum einen Stadtteil Londons oder Teil des Vereinigten Königreichs finden, wo man nicht auf mehr Besitz der Monarchie stößt. Betrachten wir nur vier Beispiele:

  1. Trafalgar Square, der bekannte öffentliche Platz in Westminster in London, an dem sich das Kunstmuseum British National Gallery und die Nelson-Säule befinden und der jedes Jahr von 15 Millionen Touristen besucht wird, ist Eigentum der Krone.
  2. Der Tower of London ist ein weiterer Besitz der Königin im Namen der Krone. Das Anwesen stammt aus dem 11. Jahrhundert und hat in der britischen Geschichte eine wichtige Rolle gespielt.
  3. Westminster Abbey, offizieller Name Collegiate Church of Saint Peter at Westminster, ist ein Jahrtausend alt. Der Dichter Geoffrey Chaucer und der Komponist Georg Friedrich Händel sind dort begraben, und in dem berühmten Teil der Abtei, der „Poets Corner“ (Dichterecke) genannt wird, stehen Denkmäler für William Shakespeare, John Keats, Percy Bysshe Shelley, Robert Burns und Christopher Marlowe. Der Monarch, der auch Oberhaupt der Kirche von England ist, ist direkter Eigentümer der Abtei. Andere Immobilien im Besitz der Krone: Wie die Zeitung Independent vom 15. Mai 2018 berichtete, sind „abseits der Hauptstadt 14 Einzelhandels- und Einkaufsparks und drei Einkaufszentren im Besitz des Crown Estate“. Laut Stu Allen, einem ehemaligen Diplomaten des britischen Außen- und Commonwealth- Büros im Ruhestand, besitzt die Königin auch privat Land in den Vereinigten Staaten und Kanada, darunter eine Pferdefarm in Kentucky, und „es wird angenommen, dass sie erstklassige Immobilien in der Park Avenue in New York City besitzt“. Und sie besitzt auch Ländereien in Iberoamerika.
  4. Commonwealth: Das vielleicht größte Land, über das die Königin technisch gesehen herrscht, gehört dem Britischen Commonwealth. Der Commonwealth wurde 1926 auf der Imperial Conference in London gegründet und in der Balfour-Erklärung desselben Jahres kodifiziert. Es gibt 54 Commonwealth-Staaten, aber bezeichnenderweise sind 16 dieser Staaten sogenannte Commonwealth Realms, in denen die Königin von England sowohl als regierende Monarchin als auch als Staatsoberhaupt fungiert. Die Queen ist auch Monarchin von 14 überseeischen Gebieten (darunter Gibraltar und die Malwinen/Falklandinseln) und drei inländischen Gebieten.
Zum Crown Estate gehören große Teile des Küstenvorlandes, die dem Königshaus durch Verpachtung an Windkrafterzeuger riesige jährliche Pachteinnahmen bescheren. (http://www.cgpgrey. com/cc-by-sa 2.0)

Zu den Commonwealth Realms, in denen die Queen Staatsoberhaupt ist, gehören Kanada, Australien und Neuseeland sowie mehrere Länder in der Karibik, allen voran die Bahamas. Dem britischen Monarchen unterstehen formell die gesamten 7,2 Millionen Quadratmeilen der Landmasse all dieser Nationen, das ist ein Achtel der gesamten Landmasse der Erde. Die britische Krone ist nicht de jure Eigentümerin dieser Commonwealth Realms, daher führen wir dieses Land hier nicht als Teil des aufgelisteten materiellen Gesamtvermögens der Monarchie auf, dennoch verleiht es der Monarchie einen erheblichen Einfluß.

Man erhält hier einen teilweisen Einblick in die Macht der Königin:

  • Der Monarch ernennt für jeden dieser Staaten einen Generalgouverneur, der die Interessen des Monarchen in diesem Staat vertritt, und dieser Generalgouverneur kann gewählte Staatsoberhäupter des Landes absetzen (wie 1975, als John Kerr, Generalgouverneur der Queen in Australien, den gewählten australischen Premierminister Gough Whitlam absetzte). Die britische Krone ist im Commonwealth Realm eng verstrickt in die Kartelle für Rohstoffe, Nahrungsmittel und Energieversorgung, von denen die menschliche Existenz abhängt.
  • Die Königin ist die regierende Monarchin und Besitzerin von drei Krondependenzen: die Isle of Man vor der englischen Küste sowie die Inseln Jersey und Guernsey vor der französischen Küste, die quasi verlängerte Arme der Londoner City sind. Zusammen mit dem Commonwealth-Realm Bahamas bilden sie die wichtigsten Offshore-Zentren für Steuerhinterziehung, Schwarzgeldverschiebung, Terrorismusfinanzierung und den internationalen Drogenhandel.

Die immensen Schmuckbestände des Monarchy‘s Royal Collection Trust

Der Royal Collection Trust der Monarchie hütet einen Schatz kostbarster Juwelen. Die über zwölf Jahrhunderte vererbte Schmuck- und Edelsteinsammlung der Monarchie hatte laut Kimberly Holland vom Reader‘s Digest am 15. Januar 2021 einen geschätzten Wert von 4 Milliarden US-Dollar, darunter befinden sich allein 40 schimmernde Tiaras (Kronen). Jede von ihnen hat ihren besonderen Namen. Das Diamant-Diadem, das mit 1333 Diamanten besetzt ist, darunter ein vierkarätiger gelber Diamant in der Mitte, trägt die Königin zu den Parlamentseröffnungen. Im Besitz der Kronensammlung ist auch der Great Star of Africa, der mit 530 Karat größte geschliffene Diamant der Welt. Der Monarchy‘s Collection Trust besitzt Tausende von Edelsteinen, Zeptern, Reichsäpfeln, edlen Gewändern, Säbeln, eine umfangreiche Sammlung von Fabergé-Eiern usw.

Das ist die Grundidee des babylonischen Oligarchenmodells: eine enorme, immer größere Anhäufung von Reichtum. Die britische Krone ist alles andere als verarmt.

Die größte private Kunstsammlung der Welt

Es ist traurig und besorgniserregend, dass sich die gewaltige Kunstsammlung der Monarchie im Privatbesitz des britischen Königshauses befindet, sie gehört ebenfalls zum Royal Collection Trust und ist die größte private Kunstsammlung der Welt. Sie umfaßt 7000 Gemälde und 30.000 Zeichnungen und Aquarelle, darunter einige der größten Künstler der Weltgeschichte, und wurde vor allem von den Königen Karl I. (1625–1649), Karl II. (1660–1685), Georg III. (1760–1820) und Georg IV. (1820–1830) aufgebaut. Sie entsandten Kaufagenten mit Unsummen von Geld aus den Erlösen des afrikanischen Sklavenhandels und des indischen Opiumhandels, um aus einer überlegenen Handelsposition heraus Kunstwerke aufzukaufen. Da der Royal Collection Trust allerdings bewußt verschleiert, auf welche Weise einige Teile der Sammlung zusammengetragen wurden, läßt sich vermuten, dass Diebstahl und Nötigung eine bedeutende Rolle spielten, wie im Fall des britischen Lord Elgin, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts die berühmten Marmorskulpturen des Parthenon-Tempels in Athen stahl.

Die Sammlung besitzt 550 Originalzeichnungen und Skizzen von Leonardo da Vinci, darunter die dramatische, lebendige Skizze der Schlacht von Anghiari für ein Gemälde dieses Namens, das verloren gegangen ist; die berühmte kommentierte Skizze der Studien des Fötus im Mutterleib; die Skizze des Kopfes der Heiligen Anna für das realisierte Gemälde Madonna mit Kind und Heiliger Anna; Hunderte von anatomischen Skizzen; wissenschaftliche Skizzen, Skizzen von Wirbeln mit wissenschaftlichen Kommentaren usw.

Der Royal Collection Trust besitzt auch die Raffael-Kartons, einen der größten Schätze der Renaissance, der aus sieben von Raffael gemalten Entwürfen für Wandteppiche in Originalgröße besteht. Sie wurden 1515 von Papst Leo X. für die Sixtinische Kapelle des Vatikans in Auftrag gegeben und stellen das Leben der Apostel Petrus und Paulus dar.

In der königlichen Sammlung befinden sich Rembrandts Schiffsbauer und seine Frau, ein Rembrandt-Selbstporträt mit Mütze und vier weitere Rembrandt-Gemälde sowie das Massaker der Unschuldigen von Pieter Bruegel dem Älteren, Johannes Vermeers Dame am Virginal, ein Gemälde von Giorgio Vasari, dem Autor der Lebensläufe der hervorragendsten Maler, Bildhauer und Architekten, sowie Werke zahlreicher anderer Künstler.

Für die Royals sind dies Besitztümer, mit denen sie sich brüsten und die sie horten und gelegentlich vorzeigen können, obwohl diese Kunstschätze zum kostbarsten Kulturerbe vieler Länder der Welt gehören. Sie sollten zurückgegeben werden, um sie der ganzen Menschheit zugänglich zu machen und sie zu erheben.

Die Unterwerfung der Menschheit unter das Modell Babylon

Weltweit sind bisher mehr als 5 Millionen Menschen an COVID-19 gestorben, das Haus Windsor sagt dazu vielleicht nur: „Bedauerlich.“ 270 Millionen Menschen auf der Welt droht der Hungertod, aber die Windsors ignorieren es und konzentrieren sich auf die Wahrung ihres 38 Milliarden US-Dollar teuren Schatzes an materiellen und physischen Vermögenswerten, den sie angehäuft haben (tatsächlich könnte die Summe sogar noch um 50 Prozent höher sein). Wenn nun das Weltfinanzsystem auf den endgültigen Zusammenbruch zurast, ist für sie, für die Finanziers der City und Wall Street und für die Oligarchen auf der ganzen Welt ihr wichtigstes Anliegen die Rettung des oligarchischen Systems. Dazu arbeiten sie daran, eine „grüne“ Spekulationsblase in Höhe von 40 Billionen US-Dollar aufzublähen, um ihrem System noch ein paar Wochen Luft zu verschaffen, alles verwaltet von einer Diktatur der Zentralbanken.

Der Great Reset/Green New Deal ist das babylonische Modell der Oligarchie, reiner Faschismus. Der Reichtum der Windsors veranschaulicht das Paradigma. Wenn sie nun versuchen, den wertlosen Reichtum und die beträchtliche oligarchische Macht, die sie über Jahrhunderte angehäuft haben, zu retten, wird das vielleicht nur ein Viertel der physischen Wirtschaft und Bevölkerung der Welt überleben.

  1. Siehe Richard Freeman, „In den Fußstapfen Georgs des III“, in: Green Deal und Great Reset – ein fataler Rückschritt, EIR-Studie 2021.[]