Botschaft an die Jugend bei COP26

Augustinus Berkhout ist emeritierter Professor für Geophysik an der Technischen Universität Delft, Mitglied der Königlich-Niederländischen Akademie der Künste und Wissenschaften sowie Initiator und Mitbegründer von CLINTEL (Climate Intelligence). Am 14. November stellte er in der Internetkonferenz des Schiller-Instituts die folgende „Botschaft an die Jugend bei COP26: Grüne Weltpolitiker, Politiker und Klimawissenschaftler in Glasgow unterziehen die junge Generation einer Gehirnwäsche mit Klimalügen“ vor.


Liebe Jugendliche, bitte wacht auf!

Prof. Augustinus Berkhout, Professor em. für Geophysik und Mitbegründer von CLINTEL
(Schiller-Institut)
  1. Bitte verhaltet euch nicht wie Papageien. Seid kritisch gegenüber den vielen falschen Propheten, die versuchen, euch ins Abenteuer zu stürzen und euch gegen den beeindruckenden Fortschritt aufzubringen, den eure Eltern und Großeltern erreicht haben. Denkt daran, dass die Informationen, die diese Propheten euch erzählen, einseitig und irreführend sind.
  2. Vertieft euer Wissen über die Fakten unseres Klimas. Dabei werdet ihr feststellen, dass es keine Beweise gibt, die auf eine Klimakrise hindeuten. Ja, es gibt einen Klimawandel, und das seit allen Zeiten. Aber keine Sorge, die derzeitige globale Erwärmung ist milde (nur ca. 0,14 °C pro Jahrzehnt) und sie hat bereits viele, viele positive Beiträge zur Lebensqualität geleistet.
  3. Wusstet ihr, dass der Unterschied zwischen der durchschnittlichen Jahrestemperatur im kalten Finnland und im warmen Singapur mehr als 20 °C beträgt? Die Menschheit ist sehr geschickt darin, sich an sehr unterschiedliche Klimazonen anzupassen! Die derzeitige globale Erwärmung von 0,14 °C pro Jahrzehnt zur Katastrophe zu erklären, ist völlig unverhältnismäßig. Denkt darüber nach, wenn ihr protestiert.
    4. Haben euch eure Lehrer jemals gesagt, dass CO2 ein Segen für alles ist, was auf unserem Planeten lebt? CO2 ist keine Umweltverschmutzung, sondern das Molekül des Lebens, das den Pflanzen als Nahrung dient. Ohne Pflanzen gäbe es nur sehr wenig tierisches Leben und überhaupt kein menschliches Leben. Denkt auch darüber nach, wenn ihr protestiert.
  4. Verwechselt nicht den Klimawandel mit Umweltverschmutzung! Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Phänomene. Der Klimawandel wird größtenteils durch die Urkräfte der Natur verursacht, und die Umweltverschmutzung wird größtenteils durch das menschliche Verhalten verursacht. Der Klimawandel erfordert kluge Anpassungsmaßnahmen, während die Umweltverschmutzung kluge, saubere Produktionstechnologien erfordert.
  5. Bitte vergeudet euer Leben nicht damit, ein Problem zu lösen, das es gar nicht gibt. Steckt statt dessen all eure Talente und Energie in die Entwicklung einer produktiven, nachhaltigen Wirtschaft. Nur dann können wir genügend finanzielle Mittel erwirtschaften, um den Lebensstandard über die Grundbedürfnisse hinaus zu erhöhen. Wenn wir in die unproduktive Vergangenheit zurückkehren und uns selbst arm machen, haben wir keine Kontrolle mehr über unsere Zukunft!
  6. Die Geschichte zeigt, dass das Leben auf dem Planeten Erde stets Anpassungen erfordert. Wenn wir Wissenschaft und Technologie weiter vorantreiben, schaffen wir neue Möglichkeiten, uns an den Klimawandel anzupassen, unsere natürliche Umwelt zu schützen, das Universum zu erobern und uns umeinander zu kümmern. Das ist die Formel für die Schaffung einer besseren Welt.

Und schließlich, liebe junge Leute, für alle, die von der Angst vor der Zukunft vergiftet wurden: Vergeßt die dubiosen Untergangsprediger auf der COP26; sie ruinieren eure Zukunft, indem sie alles zerstören, was eure Eltern und Großeltern aufgebaut haben.

Schaut nicht auf die fehlerhaften Modelle, sondern auf die Fakten! Ich glaube an eure Fähigkeit, eine bessere Welt zu schaffen. Betrachtet die sieben Herausforderungen in meiner Botschaft als eure Lebensaufgabe.