Der New Deal für die Menschheit ist nicht grün, sondern menschlich!

Buchstäblich vor den Augen der Weltöffentlichkeit ist gegenwärtig die größte Schurkerei gegen das Gemeinwohl im Gang, welche die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer machen soll und katastrophale Konsequenzen haben wird: Hungerrevolten und absolutes soziales Chaos in den Industrienationen, Genozid gegen die sogenannten Entwicklungsländer, und ein dann aus der Sicht der Finanzoligarchie bald so gut wie unvermeidlich werdender Dritter Weltkrieg der Nato-Staaten gegen Rußland und China. All diese desaströsen Entwicklungen werden die Konsequenz sein, wenn die vollständige Lenkung aller Investitionen in „grüne“ Industriezweige und der völlige Ausstieg nicht nur aus der Kernkraft, sondern auch aus den fossilen Energieträgern durch die Zentralbanken erfolgen, wie es u. a. der „Green Deal“ der EU oder der „Green New Deal“ der Biden-Administration vorsehen.

Was jedem Mittelständler aus der produktiven Wirtschaft klar sein dürfte, dringt erstaunlicherweise nur langsam in die öffentliche Debatte: Die auch als „Great Reset“ von Prinz Charles oder Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum propagierte Transformation der Wirtschaft hätte eine weitgehende Deindustrialisierung und einen massiven Wohlstandsverlust der Bevölkerung zur Folge. Eric Heymann, ein leitender Ökonom bei der Forschungsabteilung der Deutschen Bank, kritisierte in einem Artikel vom 11. November die „unehrliche Debatte“, mit der die EU ihren Green Deal der Bevölkerung zumuten wolle, der „ohne eine gehörige Portion Ökodiktatur“ nicht umsetzbar sei – und selbst das ist ein Understatement des Jahres!

Wenn – wie es die Architekten des Green Deal wollen – alle Industriebetriebe der Taxonomie unterzogen werden, d. h. ihr sogenannter „CO2-Fußabdruck“ erfaßt wird, ein Klassifizierungssystem für „ökologisch nachhaltige“ Wirtschaftstätigkeiten durchgesetzt und auch alle privaten Aktivitäten dem Diktat des vermeintlichen Klimaschutzes unterworfen werden, dann ist dies nur mit einer Diktatur und einer Gedankenkontrolle möglich, neben der sich die Inquisition wie ein Picknick ausnimmt.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin
und Vorsitzende des Schiller-Instituts,
in einer Internetkonferenz 2021.

Wenn diese grüne Utopie jemals Wirklichkeit würde – und das kann sie nicht, weil sie,wie wir gleich sehen werden, vorher ins Chaos führt –, dann würde durch stark überhöhte Preise genau festgelegt, wie groß das Haus oder die Wohnung sein kann, in der jeder leben darf, bis zu welcher Temperatur geheizt werden darf, welche elektrischen Geräte noch erlaubt sind, wie weit man mit welchem Verkehrsmittel noch wohin fahren darf, wie oft man Fleisch oder ob man überhaupt exotische Früchte essen darf. Und natürlich fehlt jeder Euro und jeder Dollar, der für Klimaschutz ausgegeben wird, für Investitionen in Bildung, Gesundheitssysteme, Forschung, Infrastruktur, moderne Kommunikation, innere und äußere Sicherheit, Renten und Freizeitgestaltung.

Produktionseinbußen und Massensterben

Länder und Gemeinden, in denen bisher fossile Brennstoffe abgebaut oder in „braunen“ Industriebetrieben verarbeitet wurden, hätten massive Einbußen bei den Steuereinnahmen, Arbeitsplätze würden verschwinden. Gleichzeitig würden noch sehr viel mehr Landschaften verschandelt durch Armeen von Windturbinen, Meere von Solarpaneelen und endlos lange Übertragungsleitungen, die nicht nur die Natur zerschneiden und den Lebensraum für Wildtiere zerstören und Millionen von Vögel umbringen würden, sie wären auch keinesfalls gegen terroristische Anschläge zu schützen. Es müßten Tausende von Onshore- und Offshore-Windturbinen, Millionen von Ladestationen und Fahrzeugbatteriemodulen, Milliarden von Backup- Energiespeichermodulen errichtet werden, was enorme Mengen an Beton, Stahl, Kupfer, Kunststoff, Seltenen Erden und weiteren Materialien erfordern würde. Und das würde wiederum einen enormen Ausbau des Bergbaus in all diesen Bereichen erfordern, der nicht einmal den Grünen selbst gefallen würde.

Das Hauptproblem aber bestünde darin, daß dieser grüne Umbau Materialien, Industriekapazitäten und Arbeitskraft absorbieren würde, die alle letztlich eine vollständige Verschwendung darstellen und die Kapazitäten binden, die die Voraussetzung für das langfristige ökonomische Überleben der Gesellschaft sind. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und den fossilen Energieträgern wird die Produktion mit Solar- und Windenergie oder Wasserstoff, der aus energiedichteren Quellen gewonnen wird, auf ein Niveau zurückgeworfen, wie es vor der industriellen Revolution bestanden hatte.

Ein absolutes Kernstück der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Methode, die Lyndon LaRouche entwickelt hat, besteht darin, daß er den integralen Zusammenhang zwischen der im Produktionsprozeß angewandten Energieflußdichte und der damit ermöglichten relativen potentiellen Bevölkerungsdichte erkannt und wissenschaftlich etabliert hat. Die Anzahl von Menschen, die während der Jäger- und Sammler- Periode auf der Erde leben konnten, als im damaligen „Produktionsprozeß“ nur Wind und Sonne für die Vermehrung von Kaninchen und Beeren zur Verfügung standen, lag irgendwo im Bereich von einigen Millionen. Selbst mit der Erfindung der Elektrizität und einigen anderen technologischen Errungenschaften bleiben Wind und Sonne Energieträger mit wesentlich der gleichen Energieflußdichte wie vor über 10.000 Jahren.

CBE Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der seit langem die „Große Transformation und Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ propagiert, assoziiert mit dieser Energieflußdichte eine „Tragfähigkeit“ der Erde von bestenfalls einer Milliarde Menschen. Nun leben heute fast acht Milliarden Menschen auf der Erde, und laut Schätzungen der UN werden alleine in Afrika 2050 rund 2,5 Milliarden Menschen leben – also deutlich mehr, als Schellnhuber für die ganze Welt für gut hält.

Der wirklich grauenhafte Effekt der Transformation einer Wirtschaft, bei der nur noch grüne Technologien genutzt werden, besteht also nicht nur in der monetären Verschwendung, sondern noch weit gravierender in der Tatsache, daß die dann in der Ökonomie der Staaten des Westens verwendete Energieflußdichte nicht nur das Ende dieser Staaten als Industrienationen bedeutet, sondern daß damit auch die industriellen Kapazitäten vernichtet werden, die für die Überwindung der Unterentwicklung der sogenannten Entwicklungsländer notwendig wären.

Angesichts der bereits grassierenden Covid-19-Pandemie in den Ländern des Globalen Südens, den bereits aufgetretenen und mit Sicherheit künftig weiterhin auftretenden Mutationen, sowie der Hungerskatstrophe von „biblischen Dimensionen“, wie David Beasley vom Welternährungsprogramm es ausdrückte, droht ein Massensterben nie dagewesenen Ausmaßes. Die malthusianische Finanzoligarchie, die seit spätestens der unwissenschaftlichen Propaganda des Club of Rome von den angeblichen Grenzen des Wachstums die vermeintliche Überbevölkerung der Erde zur Hauptgefahr erklärt hat, braucht dann nur den Vier Reitern der Apokalypse freien Lauf zu lassen – Krieg, Hunger, Krankheit und Tod –, um die Bevölkerungszahl auf das angestrebte Niveau herunterzudrücken.

„Großflächige und langanhaltende Stromausfälle“

Hans Joachim Schellnhuber, langjähriger „Klimaguru“ der Bundesregierung, Vorreiter einer Großen Transformation und Dekarbonisierung der Weltwirtschaft. MSC/ WIkimedia Commons CCBY3.0

Aber wie schon anfangs erwähnt, die grüne Utopie wird in der propagierten Form ohnehin nie Wirklichkeit werden, weil man nicht in relativ hochindustrialisierten Nationen wie denen des transatlantischen Sektors aus der Kernenergie und den fossilen Energieträgern aussteigen kann, ohne Blackouts und einen Absturz ins Chaos zu provozieren. Gefährlich nahe kam dem das gesamteuropäische Elektrizitätsnetz zum wiederholten Male am 8. Januar diesen Jahres, als, ausgelöst durch einen Ausfall in Rumänien, ein Beinahe-Blackout auftrat, der nur knapp durch zusätzliche Energielieferungen aus anderen Ländern zur Netzstabilisierung überbrückt werden konnte. Laut Experten des österreichischen Stromversorgers EVN war es die bislang zweitschwerste Großstörung im europäischen Verbundnetz, bei der die dritte von vier Warnstufen erreicht wurde und sensible Maschinen bereits auf die Frequenzabsenkung reagiert hatten. Zahlreiche Kraftwerke mußten Energie nachliefern, Pumpspeicherkraftwerke und die noch vorhandenen Gaskraftwerke konnten mobilisiert werden, so daß das Elektrizitätsnetz in einer Art Feuerwehr-Einsatz vor dem Blackout bewahrt werden konnte. Aber es war knapp.

Der gegenwärtige Kurs der Finanzoligarchie, die Dekarbonisierung der Wirtschaft mit allen Mitteln durchsetzen zu wollen, kann nur als eine halsbrecherische Politik des höchsten Risikos bezeichnet werden, bei der die Aussicht auf den großen Reibach bei Spekulationen mit den geplanten 30 Billionen, die für den Great Reset ausgegeben werden sollen, jegliche Bedenken für das Gemeinwohl der Gesellschaft hinweggefegt hat. Aber diese Politik ist lebensgefährlich für eine sehr große Anzahl Menschen. Es ist höchste Zeit, sich akut mit der Studie zu beschäftigen, die das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) bereits 2011 durchgeführt hat, die sich mit der „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“ – so der Titel der Studie –, beschäftigt hat.1

Aufgrund der extremen Komplexität einer modernen, arbeitsteiligen und hochtechnisierten Gesellschaft, in der diverse kritische Infrastrukturen, wie Informationstechnik, Telekommunikation, Verkehr, Energieversorgung und Gesundheitswesen ineinander verflochten sind, sind diese hochgradig verletzbar, wie terroristische Anschläge, Naturkatastrophen und besonders schwere Unfälle wiederholt verdeutlicht haben. Alle diese Systeme sind auf Versorgung mit Elektrizität angewiesen, und ein langandauernder und großflächiger Stromausfall hätte verheerende Folgen. Die Studie kommt zu dem Schluß, daß ein Kollaps der gesamten Gesellschaft kaum zu verhindern wäre.

Diese Studie des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) beschreibt die katastrophalen Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls.

Zu den sofort eintretenden Folgen würden gehören: der sofortige, spätestens nach wenigen Tagen erfolgende Ausfall von Telekommunikations- und Datendiensten, Festnetztelefonen, Ortsvermittlungsstellen, Mobilfunknetzen, Notstromversorgung und öffentlich- rechtlichen Sendeanstalten, und damit würde die Kommunikation von Behörden, Bevölkerung und Betrieben mit Hilfe von Telefonen und Internet ausfallen. Transport und Verkehr über Straße, Schiene, Luft und Wasser fiele sofort oder nach wenigen Stunden aus, der Straßenverkehr wäre sofort nach dem Stromausfall chaotisch. Kreuzungen, Tunnel, Schrankenanlagen wären blockiert, lange Staus entstünden, es käme zu zahlreichen Unfällen, Rettungsdienste und Versorgung von Verletzten würden teilweise unmöglich, Menschen würden in U-Bahnen, Zügen und Aufzügen eingeschlossen. Treibstoff für Fahrzeuge würde knapp, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und medizinischen Bedarfsgütern würde unterbrochen. Es käme zu einem weitgehenden Zusammenbruch der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung der Menschen, die bereits nach 24 Stunden erheblich eingeschränkt wäre. Verderbliche Arzneimittel wie Insulin, Blutkonserven und Dialyseflüssigkeiten wären kaum noch verfügbar. Rettungsdienste könnten nicht mehr per Notruf erreicht werden. Schon in der ersten Woche wäre mit schweren gesundheitlichen Schäden oder dem Tod vieler Menschen zu rechnen.

Als Folge beginnt die öffentliche Ordnung zusammenzubrechen, ein Teil der Bevölkerung wird große Hilfsbereitschaft demonstrieren, aber ein anderer Teil wird rücksichtsloser, aggressiver und gewaltbereiter. Es kommt zu apathischem oder panikartigem Verhalten. Die TAB-Studie kommt zu dem Schluß: „Der Stromausfall als ein Paradebeispiel für ,kaskadierende Schadenswirkungen’ sollte deshalb auf der Agenda der Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft weiterhin hohe Priorität haben, auch um die Sensibilität für diese Thematik in Wirtschaft und Bevölkerung zu erhöhen. Der vorgelegte TAB-Bericht soll hierzu einen Beitrag leisten.“

Offensichtlich haben diese „Verantwortlichen“ in den vergangenen Jahrzehnten eine enorme Fähigkeit bewiesen, genau das Gegenteil zu tun und die enormen Risiken ihrer Politik so gut wie vollständig auszublenden, und zwar sowohl bezüglich der Folgen, die z. B. der Atomausstieg und nun geplante Ausstieg aus der mit fossilen Energieträgern unterhaltenen Industrien in Ländern wie Deutschland und bald der EU und den USA, als auch bezüglich des neoliberalen Tanzes auf dem Vulkan der Profitmaximierung. Als Richard Nixon 1971 das Bretton-Woods-System durch die Aufhebung der festen Wechselkurse und die Abkopplung des Dollars von einer Goldbindung zerstörte, war es Lyndon LaRouche, der weitsichtig die Prognose veröffentlichte, daß eine Fortsetzung dieser monetaristischen Politik notwendigerweise zu einer neuen Depression, einem neuen Faschismus und der Gefahr eines neuen Weltkrieges, oder als Reaktion im Gegenteil zu einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung führen würde.

LaRouche hat jede Weggabelung in Richtung weiterer Deregulierung der Finanzmärkte zugunsten der Spekulation seitdem exakt analysiert und auf ihre Folgen hingewiesen.

Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht: Hinter dem Versuch, der Welt den Green (New) Deal aufzustülpen, steht der desperate Versuch der Finanzoligarchie der City of London, der Wall Street und des Silicon Valley, das hoffnungslos bankrotte Finanzsystem noch einmal durch die Injektion von enormen 30 Billionen Dollar künstlich an lebenserhaltende Systeme anzuschließen, damit die Spekulanten dieser Welt einen letzten gigantischen Gewinn einheimsen. Nach uns die Sintflut! „Superinvestoren“ wie Jeremy Grantham von der Bostoner Vermögensverwaltungsfirma Grantham, Mayo & Otterloo, der für seine Analysen das menschliche Verhalten mit dem von Ratten gleichsetzt, ist überzeugt:

„Wir werden ein paar Wochen lang zusätzliches Geld haben, um ein paar Wochen lang Ihre letzten, verzweifelten Chips ins Spiel zu bringen, und dann eine noch spektakulärere Pleite. Wann immer man dieses Niveau des offensichtlichen Überenthusiasmus erreicht hat, ist die Blase ausnahmslos in den nächsten Monaten geplatzt, nicht nach ein paar Jahren.“ Wie schlimm es werde? Wie der Crash von 1929, meint Grantham.

Eine weitere Implikation der Selbstzerstörung des Westens durch den Green New Deal ist die fast hundertprozentige Wahrscheinlichkeit, daß seine Umsetzung zum Dritten Weltkrieg und damit der Auslöschung der Menschheit führen würde. Wenn der Westen sich selbst durch die grüne Politik wirtschaftlich demontiert, während China und ganz Asien unaufhaltsam aufsteigen, wächst die Gefahr, daß dies zum nuklearen Showdown führt, da angesichts der gegenwärtigen Politik der NATO und der verschiedenen US- Sicherheitsdoktrinen nicht davon auszugehen ist, daß sich die NATO auf ähnlich friedliche Weise auflösen würde wie seinerzeit die Sowjetunion und der Warschauer Pakt. Der Chef des Strategischen US-Kommandos, Admiral Charles Richard, ist nur einer von vielen Militärs, der soeben – in der Zeitschrift Proceedings des US Naval Institute – die Ansicht vertrat, daß ein Nuklearkrieg mit Rußland oder China eher wahrscheinlich ist, und die USA ihr Nukleararsenal deshalb modernisieren müßten, was ohnehin im vollen Gange ist.

Entscheiden Sie sich statt dessen für ein dauerhaftes Überleben der Menschheit!

Auch wenn sich viele Institutionen auf den hier skizzierten Kurs festgelegt zu haben scheinen: Es ist nicht zu spät, die Alternative zu ergreifen. Die COVID-19-Pandemie hat demonstriert, wie extrem verletzbar wir als menschliche Gattung wirklich sind, und daß wir realistischerweise nur eine Chance haben, langfristig unser Überleben zu sichern, wenn wir uns zu einem neuen Paradigma der Kooperation zwischen allen Nationen dieser Welt zusammenfinden und uns den wirklichen gemeinsamen Aufgaben der Menschheit widmen.

Der Schlüssel zur Überwindung der Krise liegt in dem Menschenbild, das den Menschen eben nicht als Parasiten der Natur auffaßt, dessen Aktivitäten die arme Mutter Erde belasten und zerstören (weswegen es angeblich gut sei, die Anzahl der Menschen so weit wie möglich zu reduzieren, aber natürlich nur so weit, daß die Oligarchie noch genügend Dienstpersonal hat). Der Mensch ist eben nicht ein manipulierbares Sinneswesen, das durch die moderne Form von Brot und Spielen und die Degradierung durch die Unterhaltungsindustrie unter Kontrolle gehalten werden kann.

Der Mensch ist die einzige Gattung, deren kreative Vernunft den Gesetzen des Universums entspricht, ja sogar deren entwickelter integraler Teil ist, und es ist genau diese Fähigkeit, die es ihm immer wieder erlaubt, neue revolutionäre Hypothesen über die physischen Gesetze des Universums zu entdecken, die dann im Produktionsprozeß angewandt völlig neue Plattformen seines Lebensstandards, seiner Lebenserwartung, seines Verständnisses des seit Millionen von Jahren stattfindenden Klimawandels und seiner weiteren Perspektive definieren, durch die Kolonisierung des näheren Weltraums die Voraussetzungen für den künftigen interstellaren Raumflug zu schaffen. Spätestens dort werden wir verstehen, was es mit dem Klimawandel auf sich hat – wie die zyklischen Bewegungen unser Galaxie sich auf das sogenannte Klima auswirken.

Damit wir das Problem lösen können, brauchen wir aber weder Solarpaneele noch Windturbinen, sondern die Nutzung der Kernfusion als Antriebskraft für die bemannten Missionen zum Mars und darüber hinaus. Der Mensch ist das Wesen, das sich unbegrenzt intellektuell und moralisch vervollkommnen kann, weil das den Gesetzen des Universums entspricht, dessen entwickelter Teil er ist. Wir brauchen also einen „Reset“ des „Great Reset“ und eine positive Neudefinition der Mission des Menschen im Universum.

  1. Siehe https://www.tab-beim-bundestag.de/de/untersuchungen/u137.html[]