Gegen die Launen von Mutter Natur hilft nur der Ausbau der Infrastruktur!

Nach den katastrophalen Starkregenfällen, die in der Eifel und im Rheinland fast 200 Menschen das Leben kosteten und in regelrechten Sturzfluten ganze Dörfer untergehen ließen, meldeten sich – wie zu erwarten sogleich alle möglichen Stimmen zu Wort, die für diese Katastrophe den „menschengemachten Klimawandel“ verantwortlich machen und noch energischere Maßnahmen zur Eindämmung der CO2-Emissionen als bisher fordern.

Tatsache ist jedoch, dass es auch in früheren Jahrhunderten schon immer Hochwasser, Dürren und andere extreme Wetterereignisse gegeben hat – und es wird sie, Klimawandel hin oder her, auch in Zukunft weiter geben. Das bisher schlimmste Hochwasser in Mitteleuropa, das sog. Magdalenen-Hochwasser im Juli 1342, ereignete sich lange vor dem Anstieg der CO2-Werte in der Atmosphäre. Damals stand das Wasser in den Domen von Würzburg und Mainz, an Rhein, Main, Weser und Elbe wurden die Städte von den Fluten überrollt, und Tausende Menschen kamen ums Leben.

Natürlich muß den betroffenen Menschen nun schnellstmöglich Hilfe geleistet werden, die dafür notwendigen Mittel müssen umgehend bereitgestellt werden. Der Wiederaufbau der Infrastruktur muß dazu genutzt werden, auch die vom Hochwasser getroffenen Betriebe wiederaufzubauen, damit die Menschen in der Region ihre Arbeitsplätze und damit ihre Existenzgrundlage zurückerhalten. Das Ziel muß sein, dass es den betroffenen Menschen nach dem Wiederaufbau besser gehen soll als vor der Katastrophe.

In diesem knapp vierminütigen Video vom November 2019 rühmt sich das Umweltbundesamt seiner Bemühungen um die Renaturierung des Ahrtals. (Bundesumweltamt)

Vor allem aber müssen wir aus der Katastrophe die richtigen Konsequenzen ziehen, damit wir in Zukunft besser auf derartige Situationen vorbereitet sind. Ob aus solchen Naturereignissen, mit denen eben immer zu rechnen ist, Katastrophen werden, hängt vor allem davon ab, ob die Menschen sich rechtzeitig die notwendige Infrastruktur geschaffen haben, die es erlaubt, sie zu bewältigen. Wir brauchen keinen diffusen „Klimaschutz“, sondern konkrete Maßnahmen zum Schutz der Menschen.

Dazu muss der Mensch, auch wenn dies den Grünen nicht gefällt, in die Natur eingreifen. In der unberührten Natur ist der Mensch der Natur ausgeliefert; alle Zivilisationen beruhen darauf, dass der Mensch die Natur zu seinen Gunsten umgestaltet und sich immer unabhängiger macht von ihren Launen.

Genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig getan, insbesondere unter dem Einfluß der grünen Ideologie, aber auch dem der Sparapostel der „ausgeglichenen Haushalte“, der Propheten der „freien Marktwirtschaft“, der Finanzspekulanten und der Davoser Milliardäre. Anstatt aufzubauen, wurde gespart, und es wurden sogar wertvolle Einrichtungen – wie zum Beispiel Kernkraftwerke – im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes aufgegeben und zerstört und durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt, die unsere Energieversorgung erst recht den Launen der Natur ausliefern.

Schädliche Umweltkampagnen

Während es in Deutschland unter Medien und Politikern gleichermaßen Konsens zu sein scheint, die fast 200 Opfer der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Deutschland und Belgien dem „Klimawandel“ anzulasten, ist einer der wichtigsten Aspekte der Katastrophe, der untersucht werden sollte, die Rolle von „Umwelt“Gruppen, die notwendige Hochwasserschutzmaßnahmen verhindert, verzögert oder sogar beseitigt haben.
Hierüber ist eine Debatte in Österreich entbrannt, nachdem Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am 18. Juli 2021 nach Überschwemmungen in Hallein in einer in Die Presse zitierten Stellungnahme sagte:

„Ich habe nicht das geringste Verständnis dafür, dass Genehmigungsverfahren durch NGOs über Jahre hinweg verzögert werden und damit einen wirksamen Schutz von Menschen und Gütern verhindern… Die Investition in Schutzmaßnahmen für Menschen und Güter hat hohe Priorität. Die Menschen an Ort und Stelle haben nicht das geringste Verständnis für Einsprüche von NGOs, die jahrelange Verzögerungen bei Schutzprojekten zur Folge haben.“

Tatsächlich sind „Umweltschützer“ seit Jahren damit beschäftigt, sogar noch weiter zu gehen und Hochwasserschutzmaßnahmen abzubauen – und sind stolz darauf. So hat das Umweltbundesamt erst Ende 2019 einen kurzen Werbefilm über die Renaturierung der Ahr produziert und veröffentlicht, in dem gepriesen wird, dass 62 Kilometer des Flusses „renaturiert und für Fische durchgängig gemacht wurden… Dafür wurden seit Beginn der 1990er Jahre fast hundert Fischhindernisse entfernt… Seitdem kann sich die Ahr hier frei entwickeln und natürliche Strukturen ausbilden.“1

In der Tat. Aber offensichtlich wurde bei der Planung solcher Maßnahmen der Hochwasserschutz vergessen oder vielleicht sogar bewusst ignoriert.

Für Prinz Philips Worldwide Fund for Nature (WWF) ist die Ahr-Renaturierung offenbar nur der Anfang. In einem im April 2021 veröffentlichten Papier (New WWF analysis shows huge potential for river restoration through barrier removal in Europe)2 fordert der WWF ein ganzes Programm zur Beseitigung von Barrieren entlang europäischer Flüsse:

„Der Bericht analysiert eine Stichprobe von 30.000 Barrieren, wie Dämme und Wehre, an großen und mittelgroßen Flüssen in Europa und bewertet ihr Wiederanbindungspotential, aufgeschlüsselt für Europa, die EU27 und nach Ländern. Von der untersuchten Stichprobe, die weniger als 3 Prozent der geschätzten eine Million Stauanlagen in Europa ausmacht, wurden 732 Stauanlagen in der EU als Anlagen mit hohem Wiederanbindungspotential identifiziert, die eine Wiederanbindung von etwa 11.500 Kilometer großer und mittlerer Flüsse ermöglichen würden. Weitere 6628 wurden als solche mit einem guten Wiederanbindungspotential identifiziert, so dass allein in der untersuchten Stichprobe insgesamt fast 50.000 Kilometer Flüsse ein hohes und gutes Potential haben, wieder frei fließend gemacht zu werden.“ (Hervorhebung im Original.)

Die europäischen Flüsse, beklagt der WWF, „sind die am stärksten fragmentierten der Welt. Barrieren in Flüssen – wie Staudämme für Wasserkraftwerke – sind einer der Hauptgründe dafür, dass Flüsse den guten ökologischen Zustand gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie nicht erreichen, und sind eine Hauptursache für den 93-prozentigen Rückgang der europäischen Süßwasser-Wanderfischpopulationen in den letzten Jahrzehnten.“

Demzufolge sollen also fast ein Viertel der Stauanlagen in europäischen Flüssen beseitigt werden, um Mutter Erde zu huldigen. Die Zivilisation soll aus den Flußtälern verschwinden, wo sie ihren Ursprung hatte, um Platz für das Gedeihen der Fische zu schaffen.

Stromversorgung ist bedroht

Aber der unzureichende Hochwasserschutz ist nur ein Aspekt, in dem die Gefahr für die Menschen wächst. Tatsächlich ist eine der schlimmsten Katastrophen, die uns treffen kann, ein großflächiger und langanhaltender Ausfall der Stromversorgung, der in seinen Folgen die Hochwasserkatastrophe an der Ahr bei weitem in den Schatten stellen würde. Trotzdem sollen nach den Kernkraftwerken nun auch noch die Kohlekraftwerke stillgelegt und der Ausbau der wechselhaften und unzuverlässigen „Erneuerbaren“ dramatisch beschleunigt und ausgeweitet werden. Mit der damit bedingten wachsenden Unzuverlässigkeit der Stromversorgung sollen wir uns abfinden, wir sollen uns an die „angebotsorientierte Stromversorgung gewöhnen, wie die Grüne Sylvia Kotting-Uhl, damals Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, im April 2021 verkündete: „Allein Ihre Unfähigkeit, sich unter Energieversorgung etwas anderes als Grundlast vorzustellen, das ist so von gestern wie Sie selbst. Die Zukunft wird flexibler sein, spannender, ja, auch anspruchsvoller: nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert…“

Denkt man über die Konsequenzen einer solchen Haltung nach, müssen einem die Haare zu Berge stehen. Denn was bedeutet in unserer Welt ein Stromausfall? Im April 2011 veröffentlichte der Bundesausschuß für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung einen Bericht (TAB Bericht 17/5672) über die Folgen und möglichen Reaktionen auf einen mehrtägigen Stromausfall. Dort steht:

„In modernen, arbeitsteiligen und hochtechnisierten Gesellschaften erfolgt die Versorgung der Bevölkerung mit (lebens-) notwendigen Gütern und Dienstleistungen durch ein hochentwickeltes, engverflochtenes Netzwerk ,Kritischer Infrastrukturen‘. Dazu zählen unter anderem Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Energieversorgung oder das Gesundheitswesen. Diese sind aufgrund ihrer internen Komplexität sowie der großen Abhängigkeit voneinander hochgradig verletzbar…

Aufgrund der nahezu vollständigen Durchdringung der Lebens- und Arbeitswelt mit elektrisch betriebenen Geräten würden sich die Folgen eines lang andauernden und großflächigen Stromausfalls zu einer Schadenslage von besonderer Qualität summieren… Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotentials ist ein diesbezügliches gesellschaftspolitisches Risikobewußtsein nur in Ansätzen vorhanden…“

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat im September 2021 ein Notfallkochbuch für den Fall eines Blackout veröffentlicht.

Im weiteren geht der Bericht auf die abrupten Auswirkungen eines Stromausfalls in den verschiedensten Bereichen ein, hier kurz die Abschätzung für Transportwesen und Wasserversorgung:

„Im Sektor ,Transport und Verkehr‘ fallen die elektrisch betriebenen Elemente der Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft und Wasser sofort oder nach wenigen Stunden aus… Die Folgen eines Stromausfalls treten abrupt auf und sind massiv. Aus einer Vielzahl von Unfällen, liegengebliebenen Zügen und U-Bahnen [aus denen keiner mehr herauskommt, also Panik ausbricht, AH], umzulenkenden Flügen sowie LKW- und Güterstaus in Häfen ergeben sich erhebliche Einschränkungen der Mobilität und des Gütertransports… Brandbekämpfung, Notrettung und Krankentransporte, Einsätze zur Sicherstellung der Notstromversorgung… werden erheblich behindert. Da alle Tankstellen ausgefallen sind, wird der Treibstoff für die Einsatzfahrzeuge knapp. Darüber hinaus drohen erhebliche Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung, beispielsweise mit Lebensmitteln oder medizinischen Bedarfsgütern…

Wasser ist als nichtsubstituierbares Lebensmittel und Garant für hygienische Mindeststandards, eine unverzichtbare Ressource zur Deckung menschlicher Grundbedürfnisse… Die Wasserinfrastruktursysteme können ohne Strom bereits nach kürzester Zeit nicht mehr betrieben werden. Die Folgen ihres Ausfalls, insbesondere für die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, wären katastrophal…

Mit fortschreitender Dauer des Ausfalls ist mit einer Verschärfung der Probleme zu rechnen. Es wächst die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten. Eine weitere, mittelbare Folge des Stromausfalls ist ein wachsendes Risiko von Bränden – im industriellen Bereich etwa durch den Ausfall von Kühlungen und Prozessleitsystemen oder durch Versuche in den Haushalten, ohne Strom zu kochen, zu heizen oder zu beleuchten. Da als Folge der reduzierten oder ausgefallenen Wasserversorgung die Brandbekämpfung beeinträchtigt ist, besteht insbesondere in Städten wegen der hohen Besiedlungsdichte die Gefahr der Brandausbreitung auf Häuserblöcke und möglicherweise sogar ganze Stadtteile…

Bereits nach 24 Stunden ist die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens erheblich beeinträchtigt. Die meisten Arztpraxen können ohne Strom nicht mehr weiterarbeiten und werden geschlossen… Dramatisch wirken sich Engpässe bei Insulin, Blutkonserven und Dialyseflüssigkeiten aus…

Spätestens am Ende der ersten Woche wäre eine Katastrophe zu erwarten, das heißt die gesundheitliche Schädigung bzw. der Tod sehr vieler Menschen sowie eine mit lokal bzw. regional verfügbaren Mitteln und personellen Kapazitäten nicht mehr zu bewältigende Problemlage.“

Trotzdem wird zusätzlich zum bereits weit vorangeschrittenen Ausstieg aus der Kernkraft auch der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern – insbesondere der Kohleverstromung – ohne Rücksicht auf die potentiellen Folgen weiter vorangetrieben.

Das Klimapaket der EU

Zu den treibenden Kräften dieser Politik gehört nicht zuletzt die Europäische Kommission unter ihrer Präsi dentin Ursula von der Leyen. Sie hat kürzlich wieder neue Klimaschutzpläne vorgelegt, das sog. „Klimapaket“. Im Wesentlichen geht es darum, dass der CO2Emissionshandel nicht nur auf die Emissionen von Firmen angewendet werden soll, sondern auch auf den Verkehr, etwa Flüge, auf die Gebäude, etc.

Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, kommentierte dieses Paket am 15. Juli in ihrem internationalen Internetforum völlig zutreffend. Die Vorschläge seien „einer verrückter und undurchführbarer als der andere… Wenn man sich das anschaut, wird es zu einer überbordenden Bürokratie führen, zu unglaublichen Regeln… es wird ein kompletter Alptraum sein. Aber unterm Strich wird es alles so viel teurer machen! Es wird die Produktion teurer machen. Es wird energieintensive Industrien ruinieren. Es wird das Wohnen in einem Haus untragbar teuer machen. Das ist ein völlig irrsinniger Vorschlag.“

So will die EU-Kommission beispielsweise bis 2035 den Verkauf und die Produktion von Verbrennungsmotoren stoppen, es sollen dann nur noch „CO2-freie“ Neufahrzeuge zugelassen werden. „Das wird nicht funktionieren“, betonte Helga Zepp-LaRouche, „denn um diese Art von alternativen Energiequellen in Form von Sonnenkollektoren und Windparks zu bauen, bräuchte man für Europa, ganz grob gerechnet, eine zusätzliche Fläche von mindestens der Größe des Territoriums Portugals. Wo wollen Sie das herausschneiden? Aus den Städten? Aus der Landwirtschaft? Aus den Wäldern? Woher wollen Sie diesen Raum nehmen? Es gibt irrsinnige Vorschläge, solche Wind- und Solarparks in Afrika zu errichten und den Strom bis nach Europa zu transportieren.“

Dieses „Klimapaket“ der EU, konstatierte sie, könne nur von Leuten erdacht worden sein, „die kein Interesse an den Menschen haben, denen die Entwicklung des Entwicklungssektors völlig egal ist, die aber das kolonialistische System fortsetzen wollen“.

Insbesondere kritisierte sie Mark Carney, den Klimaschutz-Beauftragten der UN und früheren Chef der Bank von England, der vorgeschlagen hatte, Ländern der Dritten Welt CO2-Emissionsrechte abzukaufen sofern diese sich dazu verpflichten, auf wirtschaftliche Entwicklung und den Ausbau der Landwirtschaft zu verzichten. Tatsächlich gibt es bereits ein derartiges Abkommen zwischen Norwegen und Gabun, bei dem sich Gabun dazu verpflichtet hat, auf eine weitere wirtschaftliche Erschließung seiner Regenwälder – die 90 Prozent der Landesfläche bedecken – zu verzichten. Sie dürfen ihre eigenen Ressourcen nicht entwickeln und müssen sogar landwirtschaftliche Flächen aufforsten; dafür bekommen sie über zehn Jahre lächerliche 150 Millionen Euro! Helga Zepp-LaRouche: „Ich finde das absolut widerlich und hoffe, dass sich statt dessen der berechtigte Wille der Mehrheit der Menschen auf der Welt durchsetzen wird, ihr Recht auf Entwicklung einzufordern.“

Sie verwies auf die Heuchelei derer, die anderen Regierungen Menschenrechtsverletzungen vorwerfen, aber selbst ganzen Kontinenten das Recht auf Entwicklung nehmen wollen: „Wenn man immer am Rande des Sterbens steht, weil man nicht genug zu essen hat, kein sauberes Wasser hat, dann ist das meiner Meinung nach die größte Verletzung der Menschenrechte, die man sich vorstellen kann. Es gibt keine Freiheit, denn wenn man jeden Tag kämpfen muß, nur um noch einen Tag zu überleben, dann kann man nicht von Freiheit sprechen.“

Hungern für den Klimaschutz?

Wie verwerflich diese Politik tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die globale Ernährungslage: Rund 800 Millionen Menschen weltweit sind unterernährt, und schon im April 2021 warnte der Direktor des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, dass die Zahl der unmittelbar vom Hungertod bedrohten Menschen – nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-Pandemie – noch in diesem Jahr auf 260 Millionen ansteigen könnte.

Nur eine massive Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, insbesondere in den unterentwickelten Ländern, kann dieses Hungerproblem lösen. Trotzdem will die EU-Kommission im Rahmen ihres Programms „Farm to Fork“ („Vom Hof auf den Tisch“) im Namen des Klimaschutzes die Nahrungsmittelproduktion senken, und zwar nicht nur in der EU, sondern auch in den Zulieferstaaten und wenn möglich sogar weltweit – was nach Einschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums die Zahl der Hungernden weltweit um bis zu 185 Millionen Menschen erhöhen würde. Dies wäre dann tatsächlich eine „vom Menschen gemachte“ Katastrophe: ein vorsätzlich herbeigeführtes Massensterben.

Helga Zepp-LaRouche wandte sich deshalb in ihrem Forum an alle Zuschauer: „Ich möchte Sie alle bitten: Seien Sie keine Zaungäste! Das ist die Gefahr eines neuen Faschismus: Ökodiktatur ist ein mildes Wort für das, was diese Leute im Schilde führen, und das muß besiegt werden, bevor es wirklich die ganze Welt und die Zivilisation ruinieren kann.“

Die Alternative

Auch der Hunger ist vermeidbar. Anstatt die Menschen dem „Klimaschutz“ zu opfern, sollten wir uns an dem großen Projekt beteiligen, die Armut, die Seuchen und den Hunger auf der Welt zu überwinden. Dazu müssen weltweit rund 1,5 Milliarden neue Arbeitsplätze geschaffen werden, angefangen mit dem Gesundheitssektor, um alle Menschen auf der Welt mit ausreichend Nahrung, sauberem Trinkwasser und Elektrizität zu versorgen. Dazu muß die weltweite Industrieproduktion in fast allen Bereichen verdoppelt werden – eine große Chance, auch unsere eigene Volkswirtschaft wiederaufzubauen, zu modernisieren und wieder Anschluß an die technologische Weltspitze zu schaffen.

China und Russland gehen mit der Belt & Road Initiative (BRI) bereits in diese Richtung. Es ist dringend notwendig, dass Deutschland und Europa sich daran beteiligen, anstatt einen Konfrontationskurs gegen Russland und China zu verfolgen, der vor allem uns selbst schadet und die Welt in einen nuklearen Konflikt treiben könnte. Die Welt braucht Traktoren statt Panzer!

  1. https://www.youtube.com/watch?v=svJ4G_f4fTE[]
  2. „Neue WWF-Analyse zeigt großes Potential für die Wiederherstellung der Flüsse durch Beseitigung von Barrieren in Europa“, https://www.wwf.eu/?2898441/New-WWF-analysis-shows-huge-potential-for-river-restoration-through-barrier-removal-in-Europe[]