Lord Monckton rügt Prinz Charles

Während Regierungen die Augen verschließen, hat Lord Christopher Monckton von Brenchley die Unwissenschaftlichkeit der These, Kohlenstoffe seien schuld am Klimawandel, schon seit langem öffentlich angeprangert. In seiner Rede auf dem „Climate Reality Forum“ am 2. November in Glasgow, das vom konservativen Heartland Institute veranstaltet wurde, ging Lord Monckton jedoch noch weiter und spottete über die königliche Familie Windsor, weil sie den Klimaschwindel so vorantreibt, und warnte Prinz Charles, dass er mit seinen politischen Aktivitäten britisches Recht bricht:

„Eure Majestät, Eure königlichen Hoheiten, Eure Heiligkeit, Eure Eminenzen, Eure Gnaden, meine Lords, Ladies, Repräsentanten, angesehene Diplomaten, Internationale, Hinz und Kunz, Sie alle hier auf der COP26 Konferenz:

Sie sollten sich wirklich schämen, denn wenn Sie ehrlich sind, Herr Premierminister, Herr Präsident, Sir David Attenborough oder Boaty McBoatface1 – ich nehme an, wir sollten Sie wirklich so nennen –, dann wissen Sie ganz genau, dass Ihnen das wissenschaftliche oder das statistische oder das steuerungstheoretische oder das wirtschaftliche Wissen oder Verständnis fehlt. Ihnen fehlt das Verständnis der wissenschaftlichen Methode und der Sprache der Wissenschaft, der Mathematik, um irgendeine Aussage darüber treffen zu können, ob die globale Erwärmung eine globale Krise ist oder nicht, ob wir eine Minute vor oder eine Minute nach Mitternacht sind oder nicht. All diese Slogans und Platitüden zu produzieren, ist beschämend.

Eure Königliche Hoheit, hören Sie: Sie müssen einmal gut aufpassen, denn ich habe Sie privat gewarnt, und ich warne Sie öffentlich, dass es die verfassungsmäßige Verpflichtung eines künftigen konstitutionellen Monarchen ist, zu allen politischen Fragen streng zu schweigen. Sie denken vielleicht…, es gäbe einen so großen Konsens auf allen Seiten, dass das irgendwie aus der Politik herausführt!

Aber ich möchte Sie daran erinnern, denn Sie haben vielleicht schon lange kein Geschichtsbuch mehr gelesen, dass in den 1920er und 30er Jahren, also vor hundert Jahren, alle großen Parteien, die im Parlament vertreten waren – tatsächlich waren es 425 der 450 Abgeordnete, die damals im Parlament saßen – dafür waren, Hitler-Deutschland zu beschwichtigen. Und sie hatten Unrecht!

Sie können also nicht sagen, dass Sie sicher sind, wenn Sie sich zu diesem Thema äußern, nur weil es scheinbar einen (wenn auch künstlichen) politischen Konsens über die globale Erwärmung gibt.

Mein Herr, wenn Sie König sein wollen, dann schweigen Sie von nun an und für immer zu allen politischen Fragen, oder Sie müssen für sich selbst und für Ihre Erben und Nachfolger unverzüglich und für alle Zeiten auf den Thron verzichten. Wir sind nicht bereit, einen konstitutionellen Monarchen zu akzeptieren, der sich nicht an die für einen konstitutionellen Monarchen notwendigen Vorschriften hält. Schweigen Sie oder gehen Sie, Sir.“

  1. Eine Anspielung auf das Forschungsschiff der britischen Umweltbehörde RSS Sir David Attenborough, dessen Name durch eine öffentliche Internetabstimmung bestimmt werden sollte. Dabei siegte der Scherzname Boaty McBoatface (zu deutsch etwa „Bötchen McBootsgesicht“), was die Behörde nicht umsetzte.[]