Nein zur grünen Politik – wir brauchen wieder ein Kreditsystem!

Den folgenden Vortrag hielt Lyndon LaRouche am 7. Dezember 2012 im Rahmen seines wöchentlichen Internetforums. Er hat an Aktualität nichts verloren.


Was ich heute sagen werde, wird den Zuhörern gewisse Schwierigkeiten bereiten, wenn man nicht genau auf einige Konzepte achtet, die nicht allgemein bekannt sind, die aber in dieser speziellen Situation tatsächlich entscheidend sind.

Das Hauptthema, über das wir heute auf dieser Veranstaltung sprechen, sind die notwendigen Voraussetzungen dafür, einen Bankrott der Vereinigten Staaten zu verhindern. An erster Stelle steht die Glass-Steagall- Bankentrennung. Glass-Steagall allein kann keine Wunder wirken, wenn es darum geht, Dinge zu verändern. Es ist aber essentiell, um das Bankensystem – den ehrlichen Teil des Bankensystems – zu schützen und zu verhindern, daß es durch Spekulation verdorben wird, wie jetzt zum Beispiel bei alledem, was die Bundesregierung tut, was falsch ist. Wenn sich das nicht ändert, sind wir in Schwierigkeiten.

Glass-Steagall ist also wirklich die unverzichtbare Maßnahme, ohne die die Wirtschaft der Vereinigten Staaten nicht überleben wird. Und mit „nicht überleben“ meine ich etwas relativ Unmittelbares. Das ganze System gelangt jetzt an den Bruchpunkt hektischer Irrationalität, an dem alles chaotisch wird, und dieser Bruchpunkt entspricht dem, was mit Deutschland ungefähr im Oktober 1923 passierte, als alles bankrott ging. An diesem Punkt befinden wir uns.

Wie gesagt, Glass-Steagall ist unverzichtbar, aber es ist kein Allheilmittel. Es beinhaltet eine Sperre gegen die Zockerei, und das ist notwendig. Aber hier kommt das Problem ins Spiel: Wir werden nicht mehr auf der Basis des jetzigen Systems operieren. Das heißt, wenn die Vereinigten Staaten überleben sollen, wenn die US-Wirtschaft nicht völlig zerfallen soll, dann muß praktisch sofort ein Kreditsystem als Grundlage für das potentielle Wachstum der US-Wirtschaft eingerichtet werden. Ich meine eine Form des Wachstums ohne die Inflation oder Hyperinflation, die jetzt der Fall ist.

Die meisten Menschen verstehen das nicht, weil sie denken, daß Geld, das in der einen oder anderen Form in einer Bank oder einem anderen Institut angelegt ist, die Grundlage für Kredit bildet. Das tut es aber nicht. Ein Kreditsystem basiert auf dem Wachstum des Wohlstands pro Kopf oder pro Haushalt in der Gesellschaft. Und das wird sehr schlecht verstanden, weil die Menschen inkompetent sind, seit sie vor Jahren oder Jahrzehnten von der Veränderung erfaßt wurden, und alle annehmen, Geld, das man in einer Bank deponiert oder in irgendeiner Form dafür vorsieht, stelle einen Wert dar. Das tut es aber nicht.

Geld als solches ist eine sehr heikle Sache, weil es keine innewohnenden Mittel hat, sich gegen Hyperinflation oder Probleme anderer Art zu verteidigen. Aus diesem Grund ist nur ein ganz bestimmtes Kreditsystem der Schlüssel zur Lösung.

Was ist mit einem „Kreditsystem“ gemeint?

Nun, was dabei geschieht, ist folgendes. Wir haben jetzt drei Kategorien, die wir in Betracht ziehen.

Erstens Glass-Steagall – das ist ein absolutes Muß. Glass-Steagall muß in der ursprünglichen Form durchgesetzt werden. Franklin Roosevelts Glass-Steagall- Gesetz ist das, was wir jetzt brauchen. Alles andere ist tödlich, weil die Lage heute so schlimm ist.

Das Kreditsystem: Was verstehen wir unter einem Kreditsystem? Daß die Bundesregierung ein System organisiert, in dem Kredite vergeben werden, wobei man von einem Zeitfaktor ausgeht: daß man, wenn man etwas als Kredit einen bestimmten Wert zuweist, davon ausgehen muß, daß der Wert des Produkts und der Wert des Kredits bis zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Kredit fällig oder realisiert wird, wachsen wird.

Das kann man auf verschiedene Weise interpretieren. Es kann bedeuten, daß Dinge billiger werden, und deshalb hat man eine Gewinnspanne, weil Dinge billiger geworden sind, zum Beispiel durch höhere Produktivität, das ist die eine Methode. Aber sonst gibt es keine andere Quelle des Wertes für das Geld als solches, das in Umlauf gebracht wird – so wie das nun mit diesem hyperinflationären Prozeß geschieht, der jetzt im Begriff ist, die Vereinigten Staaten kaputtzumachen. Das dürfen wir nicht tolerieren.

Worin liegt also der Wert? Er liegt in den physischen Werten pro Kopf. Dazu gehört auch die Steigerung des Wertes der Arbeit, des Wertes der Produktion. Denn wenn wir effizienter werden, verwenden wir gewöhnlich bessere Technologien, die produktiver sind. Und deshalb gibt es eine Differenz zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Kredit vergeben wurde, und dem Zeitpunkt, an dem er fällig ist, wenn die Rückzahlung erfolgen muß.

Die Wiederherstellung des Glass-Steagall-Gesetzes ist der erste Schritt, der erforderlich ist, um die USA vor dem Bankrott zu bewahren, so LaRouche. Aber darauf muß die Schaffung eines Kreditsystems folgen, um das Wachstum der US-Wirtschaft zu fördern. EIRNS/Stuart Lewis

Die Annahme ist also, daß eine Produktivitätssteigerung auf zwei Wegen stattfinden kann: entweder in Bezug auf die tatsächliche Produktivität, oder die Kombination aus einer Produktivitätssteigerung und auch einer Senkung der relativen Kosten desselben Artikels. Wir werden effizienter; wir können die gleiche Sache billiger produzieren. Das ist eine andere Quelle. Aber der entscheidende Punkt an dem ganzen System ist, man muß erkennen, daß es eine Steigerung der physischen Produktivkräfte der Arbeit geben muß, ausgedrückt in der Nettoproduktion. Das ist zwingend, und das ist die Grundlage des Kreditsystems. Darin liegt die Frage nach der Bestimmung des Wertes.

Wenn man ein stabiles System haben will, braucht man Wachstum – physisches Wachstum – oder eine Verbesserung der Effizienz des physischen Wachstums. Wenn man also Kredite vergibt, so als würde man Geld verleihen, dann muß dieses Geld im Wert steigen. Nun, tatsächlich steigt das Geld nicht wirklich im Wert, sondern die Kosten des Produkts sinken, bezogen auf den relativen Wert. Und das ist die Grundlage des Kredits.

Kredit besteht nicht darin, Geld auf einer Bank zu parken – es muß arbeiten. Es muß seinen Charakter ändern, es muß effizienter sein, oder es muß mehr Wohlstand schaffen. Das bedeutet technischer Fortschritt. Es bedeutet höhere Raten der Energieflußdichte, was ein wesentlicher Teil davon ist. Die Menschen sind qualifizierter; sie machen eine Arbeit, die qualifizierter ist; sie produzieren mehr Wert mit der gleichen Menge an nominaler Arbeit. Das ist das System. Wir müssen Wachstum erzeugen. Wir müssen die Produktivkraft der Arbeit erhöhen. Wir müssen die Technologie voranbringen – unbedingt. Wir müssen die Energieflußdichte, die durch das gesamte System fließt, erhöhen.

All die Mythen, an die Republikaner und Demokraten gleichermaßen glauben, mit einer Art religiöser oder, sagen wir, satanischer Leidenschaft, sind deshalb falsch. Die Schöpfung von Kredit, echtem Kredit, kommt nur durch die Steigerung der Produktivkraft der Arbeit, gemessen in physikalischen Begriffen. Physikalisch in dem Sinne, daß Menschen, die das gleiche tun, es effizienter oder mit höherer Technologie tun. Ein Beispiel ist die Erhöhung der Energieflußdichte, im Sinne einer höheren Leistungsdichte pro Kopf. All diese Faktoren können dazu führen, daß ein Kreditpotential entsteht, auf dem echter Kredit basiert. Das ist also zunächst einmal die grundlegende Reform. Die Kreditschöpfung ist mit dem Kreditsystem verbunden, nicht mit dem einfachen Glass-Steagall-System als solchem.

Die Funktion des Glass-Steagall-Systems besteht also darin, uns einen festen Bezugspunkt zu geben, von dem aus wir die Vergleiche anstellen können, nach denen das Wachstum bestimmt wird. Und das ist etwas, was niemand versteht, mit Ausnahme einiger weniger Individuen auf beiden Seiten des Atlantiks. Und genau das ist das Problem.

Also, das Kreditsystem als solches: Was bedeutet das? Es bedeutet, daß die Bundesregierung die Transaktionen in der Gesellschaft so organisiert, daß Kredit generiert wird. Mit anderen Worten: Wenn man durch neue Technologien die Produktivität erhöht, erhöht man den Wert der Produktion, man steigert den Wert der Arbeit. Und dieser Wertzuwachs ist mit einer Verbesserung der Beschäftigung verbunden.

Wenn man zum Beispiel Menschen beschäftigt, um nichts zu tun – was heutzutage häufig der Fall ist, wenn Menschen überhaupt beschäftigt werden –, dann erhöht man nicht wirklich den Kredit, sondern man erhöht die Hyperinflation, so wie es heute der Fall ist. Aber der typische Republikaner heutzutage glaubt, daß Geld, das auf der Bank oder auf dem Konto von jemandem liegt, einfach nur daliegt und darauf wartet, zu „wachsen“. Und am Ende stellen sie fest, daß dabei Inflation herauskommt, aber keine Zunahme des tatsächlichen Wertes. Und es gibt keinen wirklichen Zuwachs an Kredit.

Frühe Beispiele von Kreditsystemen

Nehmen wir den Fall eines schönen, beeindruckenden Beispiels: Blicken wir zurück auf die Mitte der Periode der Besiedlung der Kolonie an der Massachusetts Bay. Damals gab es ein Kreditsystem, das in dieser Kolonie eingerichtet wurde, bei dem man sich verpflichtete, etwas zustande zu bringen, was eine technische Verbesserung sein würde. Dann stellte man fest, daß diese Verbesserung der Technik den Wert des vergebenen Kredits, der eingerichtet worden war, erhöht hatte. So war die Massachusetts Bay Colony während dieser Blütezeit ihres Wachstums tatsächlich die am schnellsten wachsende Nation der Welt, sowohl in Bezug auf die Technologie als auch in Bezug auf ihre wirtschaftliche Leistung. Und erst nachdem die Massachusetts Bay Colony von den britischen Interessen zerschlagen wurde, fiel sie in einen ärmeren Zustand zurück.

Der Schlüssel zu einer gesunden Wirtschaft liegt LaRouche zufolge in einer Steigerung der physischen Produktivkräfte der Arbeit, ausgedrückt in der Nettoproduktion. Im Bild: Ein Arbeiter benutzt einen Schneidbrenner, um eine Halterung herzustellen. U.S. Navy/Specialist 3rd Class Jared King

Das gleiche begann in Pennsylvania, nachdem Massachusetts ziemlich zerschlagen worden war. Und in Pennsylvania hat man unter dem Einfluß von Benjamin Franklin verschiedene Dinge getan, die auf dem Konzept des Papierkredits basierten, auf dem Papiergeld, denn das Papiergeld stellte einen Kredit dar. Aber der Kredit lag nicht im Geld als solchem; er lag in der Tatsache der Verbesserung der Arbeitsproduktivkräfte, entweder durch die Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten, durch die Verbesserung der Arbeit mit einem produktiven Produkt im Gegensatz zu einem nutzlosen Produkt, und so weiter.

Es handelte sich also in allen Fällen um einen physischen Wert, die Steigerung der Arbeitsproduktivität im Vergleich zu einem früheren Zeitpunkt, und eine gewisse Optimierung des gesamten Prozesses des Produktionskreislaufs sollte das bewirken.

Heute befinden wir uns in einem hyperinflationären System, und es ist dabei, zusammenzubrechen. Wir stehen wahrscheinlich vor der höchsten Inflationsrate, die die Vereinigten Staaten jemals erlebt haben. Und das Problem ist, daß die Leute, einschließlich der Führung der Republikanischen Partei, angeblich hartgesottene, rationale Leute, im Grunde verrückt sind! Ihre Vorstellung davon, wie das Geldsystem funktioniert, ist völlig verrückt! Das einzige, was noch verrückter ist, sind die Demokraten – was bedeutet, daß wir an der Qualität noch ganz schön arbeiten müssen.

Nun, bis jetzt habe ich diese Dinge angesprochen: Ich betonte den Kredit, das Kreditsystem, und das Kreditsystem war die Grundlage für jede erfolgreiche Wachstumsperiode der Vereinigten Staaten, seit ihren Anfängen – sogar noch früher, seit der Massachusetts Bay Colony in ihrer Blütezeit. Kredit ist also die Differenz zwischen der Arbeitsproduktivität pro Kopf jetzt und dem, was sie nach der Verbesserung über einen bestimmten Zeitraum sein wird. Es ist also das Verhältnis der Verbesserung des Potentials, des physischen Potentials, verkörpert durch Fortschritte in der Technik oder die Verbesserung der Technik pro Kopf der Bevölkerung. Und das ist die Grundlage.

NAWAPA und die „Allesmacher“

Nun haben wir einen weiteren Aspekt dieser Sache: Das Kreditsystem als solches funktioniert in Bezug auf das Geldsystem; aber das Geldsystem funktioniert nur, wenn es als Kreditsystem behandelt wird – dann funktioniert es. Aber wir wissen, daß wir durch Glass-Steagall als solches nichts gewinnen – wir haben nichts davon, außer in dem Maße, wie wir mehr Kredit generieren, mehr Kredit realisieren. Aber im Falle der Vereinigten Staaten sind wir bankrott, als Ergebnis dessen, was passiert ist, besonders seit 2007, aber eigentlich schon viel früher. Aber die schlimmste Periode war seit 2007, als das begann, was dann in das Jahr 2008 und zu den staatlichen Rettungsgeldern führte.

Seit dieser Zeit, seit 2007–08, befinden sich die Vereinigten Staaten also auf dem Weg in einen zunehmenden Zustands des Bankrotts. Und das Ergebnis davon ist eine entsprechend steigende Rate der Hyperinflation. Wir haben eine Menge an Arbeitskräften, die wir unter den derzeitigen Bedingungen nicht beschäftigen können. Das Bankensystem hat nicht das Kapital, um diese Arbeit oder die Produktion als solche ins Leben zu rufen. Also müssen wir einige Projekte finden, die wir mit Krediten der Bundesregierung versorgen werden. Für diese Projekte werden neue Bundeskredite zur Verfügung gestellt werden.

Diese Projekte werden buchstäblich Millionen Menschen beschäftigen. Eines davon ist NAWAPA (North American Water and Power Alliance). NAWAPA ist essentiell, nicht nur, weil es eine Menge echter Werte und Wachstum generiert; es verändert völlig den Charakter des Wassersystems der Vereinigten Staaten; es verbessert die Arbeitsproduktivkraft auf jede erdenkliche Weise. Und wir reden hier von sechs Millionen Arbeitsplätzen, und zwar auf Anhieb. Sie werden anfangs vielleicht nicht sehr effizient sein. Es gibt ein paar alte Hasen, die jetzt kurz vor der Pensionierung stehen oder schon im Ruhestand sind, die in der Lage sind, die zu diesem Zweck beschäftigten Arbeitskräfte zu organisieren, um diesen Wachstumsprozeß ins Rollen zu bringen. Also, NAWAPA ist eine große Sache.

Dann haben wir noch eine andere Kategorie. Wissen Sie, was vor einigen Jahren passiert ist? Man hat die Autoindustrie in den Vereinigten Staaten stillgelegt. Ich war damals mitten drin in dieser politischen Auseinandersetzung. Mir war klar – und wir haben das zu der Zeit gefordert, Ford und einige der anderen Industrieunternehmen waren sich dieser Sache bewußt –, daß wir das gleiche tun mußten, was wir im Zweiten Weltkrieg gemacht haben.

Im Zweiten Weltkrieg nannte man die Automobilindustrie die „Allesmacher“, die „Allround-Industrie“: Flugzeuge, U-Boote, Torpedos – alles Erdenkliche hat die Autoindustrie hergestellt. Die größten Betriebsflächen für diese Art der Produktion liefen unter dem Oberbegriff der Autoindustrie. Die Autoindustrie war also im Zweiten Weltkrieg die Industrie, die alles herstellte, und das wurde sie als Teil des Aufbaus zur Vorbereitung auf den Krieg.

Am Ende des Krieges hatten wir dieses große Potential, aber wir hatten einen schrecklichen Präsidenten, Harry Truman, und dieser Schurke hat so ziemlich alles kaputtgemacht. Er wurde so abstoßend, daß die Bürger der Vereinigten Staaten von ihm angewidert waren und ihn abwählten. Dann hatten wir einen besseren, einen richtigen Präsidenten, nachdem wir diesen Kerl losgeworden waren.

Es war noch viel da, aber die Autoindustrie der 1950er Jahre wurde auch verrückt – total verrückt. Und ich war ein Experte, der mittendrin saß und prognostizierte, wohin sich die Sache entwickeln würde. Ich nannte in dieser Periode schon früh ein Datum, an dem das zusammenbrechen würde. Und das tat es: Die Autoindustrie und einige andere Industrien brachen plötzlich zusammen – genau an dem Tag, für den ich es vorhergesagt hatte.

Nun, das war einfach für mich zu prognostizieren, denn es betraf eine Menge von Verträgen. Und wenn man weiß, daß etwas kollabieren wird, und man kennt die Zahl der Verträge und den Zustand der Verträge, die von diesem Zusammenbruch betroffen sind, dann kann man eine ziemlich gute Prognose abgeben.

Jedenfalls habe ich mich auf die Zukunft spezialisiert, die ist interessanter als die Gegenwart oder die Vergangenheit. Manchmal ist sie schlimmer, aber manchmal ist sie auch eine bessere Erfahrung.

Wichtig ist also die Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus als Motor: Was uns fehlt, ist eine Erweiterung der allgemeinen Kategorie eines Werkzeugmaschinensektors. Und damit, als Ergänzung zu dem, was NAWAPA als Projekt bewirken wird, können wir sofort – und ich sage sofort – damit anfangen, dieses Chaos und den gegenwärtigen Wahnsinn in der US-Wirtschaft zu beenden. Und wir können zu einer allmählichen, aber immer schnelleren Erholung der physischen Wirtschaft der USA übergehen.

Unter dem wiederhergestellten nationalen Kreditsystem werden Kredite der Bundesregierung in Großprojekte wie NAWAPA fließen, die Millionen neue, produktive Arbeitsplätze schaffen werden. Quellen: Parsons Company, North American Water and Power Alliance Conceptual Study (1964), Hal Cooper, Manuel Frias Alcaraz, EIR

So können wir den Kredit auf der Basis dieser Erholung schöpfen. Dieser Kredit wird uns in die Lage versetzen, die US-Wirtschaft wieder aufzubauen. Aber wir müssen uns den Weg verdienen durch physische Zuwächse von realem Wert. Und das ist die Lösung, die wir definitiv brauchen.

Nun, wir haben ein echtes Problem in der Landwirtschaft. Man hat absichtlich, vorsätzlich einen Großteil der US-Landwirtschaft zerstört. Zum einen ist diese Zerstörung des Agrarsektors der US-Wirtschaft ein Versagen, auf die Herausforderungen in bestimmten Teilen des Landes zu reagieren. Zum anderen ist es ein bewußter Prozeß des Massenmords an der Bevölkerung.

Lassen Sie mich das erklären.

Das Programm der Queen für „grünen Genozid“

Der Massenmord an der US-Bevölkerung, der jetzt im Gange ist, ist ein Produkt des Britischen Empire und auch der Queen persönlich. Denn die Queen hat selbst die Verantwortung oder besser gesagt die Schuld, denke ich, übernommen, indem sie praktisch sagt: „Wir müssen die Bevölkerung der Erde reduzieren; wir müssen die Sterberate der Menschen erhöhen; wir müssen die Weltbevölkerung von jetzt geschätzten 7 Milliarden Menschen schnell auf etwas mehr als 1 Milliarde reduzieren.“ Und das ist das Genozid-Programm. Das „grüne“ Programm ist ein Völkermordprogramm! Das „grüne“ Programm besagt: „Tut nichts, was die Produktivität erhöht!“

Das ist ein sicheres Rezept für eines von zwei Dingen: entweder Hyperinflation oder Massenmord. Und das ist die Politik von Obama: Massenmord und Hyperinflation, beides. Und das wird sich in ein paar Wochen zeigen, wenn nicht schon nächste Woche. Aber in dieser unmittelbaren Periode bis ins nächste Jahr, ins nächste Kalenderjahr, steuern wir auf eine solche Krise zu: eine hyperinflationäre Krise.

Nun, die Leute werden es abstreiten, in den Pressekreisen und so weiter, den üblichen Klatschkreisen, aber eigentlich wissen es alle: Wir steuern auch auf die Gefahr eines thermonuklearen Krieges zu. Jeder, der im militärischen Bereich tätig ist und wirklich weiß, was in diesem Bereich zwischen den Nationen vor sich geht, der weiß, daß wir auf einen thermonuklearen Krieg zusteuern, wenn wir unsere Politik nicht ändern. Und die Kombination der grünen Politik – die eine Massenmordpolitik ist – mit dieser Bedrohung durch einen thermonuklearen Krieg, die jetzt auf uns zukommt, bedeutet eine generelle Bedrohung für die menschliche Gattung als ganze. Wir reden hier, wie die Queen, über eine plötzliche, schnelle Reduzierung der Weltbevölkerung.

Und dieser Massenmord findet jetzt statt; er hat sich unter Obama bereits stark beschleunigt. Obamas Politik ist eigentlich eine Politik des Massenmordes an der Bevölkerung: die Streichung der Gesundheitsversorgung, die Eliminierung ganzer Kategorien der Gesundheitsversorgung und die Beschleunigung der Sterberate durch Vorenthalten von medizinischen Einrichtungen, Vorenthalten von Technologie, Vorenthalten von Schutz aller Arten vor gesundheitlichen Problemen: Das ist also der Punkt, an dem wir jetzt sind.

Der Mars und die Verteidigung der Erde

Und wir müssen noch etwas anderes in Betracht ziehen. Es ist ein sehr praktisches Problem, dem jetzt nur wenige Leute viel Aufmerksamkeit schenken. Und das ist der Mars. Der Mars ist in diesem Prozeß sehr wichtig, auch wenn das einige Leute nicht wissen. Das Sonnensystem, von dem wir ein Teil sind, ist kein feststehendes System in einer fixen Position, das von Jahr zu Jahr immer das Gleiche, Gleiche und Gleiche macht. Das Sonnensystem selbst hat eine Grenze für seine berechnete Existenz. Innerhalb von zwei Milliarden Jahren wird die Sonne verschwinden – das ist die allgemeine Schätzung des Trends im Moment. Und wenn die Sonne verschwindet, wird das Licht für die Menschen aus dem Universum verschwinden. Wir brauchen deshalb eine langfristige Betrachtung, was geschehen wird.

Wir erleben heute eine Zunahme der Bedrohung für die Menschheit auf der Erde und anderswo durch Asteroiden und Kometen. Sie werden zur wachsenden Bedrohung für den Fortbestand der Menschheit innerhalb des Bereichs etwa von der Mars-Umlaufbahn bis nach innen zur Venus-Umlaufbahn. Und daran hatten schon einige Genies der Vergangenheit gearbeitet, die die Notwendigkeit erkannten, insbesondere auf der Erde einen Schutz der Menschheit vor solchen Gefahren zu organisieren.

Und deshalb ist es für uns wichtig, aus diesen und ähnlichen Gründen, daß wir das Mars-Projekt, so wie wir es definiert haben, als ein Projekt zur Verteidigung der Erde betrachten. Bisher sind wir nur begrenzt in der Lage, den Asteroiden, der Sie vielleicht schon morgen früh umbringen könnte, auch nur zu orten. Das ist die Lage.

Natürlich können wir etwas dagegen tun, aber das erfordert eine entsprechende technologische Beschleunigung. Und deshalb müssen wir sagen, was die politische Planung angeht, daß die Menschheit nicht mehr nur auf die Erde beschränkt ist. Wir müssen die Erde gegen ein solches Massensterben, das jederzeit kommen kann, verteidigen. Wir wissen nicht in allen Fällen, wann sie einschlagen werden, denn von den bekannten Objekten da draußen ist uns heute nur ein winziger Bruchteil tatsächlich bekannt und identifizierbar. Und deshalb haben wir eine große Anstrengung vor uns, ein System zur Erkennung und Abwehr für die Menschheit aufzubauen, das im Bereich von der Mars- Umlaufbahn bis nach innen zur Venus-Umlaufbahn operiert, wo sich alle diese wesentlichen Objekte befinden. (Kometen sind ein etwas anderes Problem.)

Wir sind also an einem Punkt angelangt, an dem die Menschheit nicht mehr nur auf der Erde leben kann, sondern beginnen muß, Orte wie den Mars für sich zu vereinnahmen.

Nun, [der Marsrover] Curiosity ist ein Beispiel für etwas, das in diese Richtung geht. Curiosity selbst ist keine Lösung für dieses Problem, aber es ist ein notwendiger Schritt in dem Prozeß, mit dem wir versuchen, es zu bewältigen. Deshalb müssen wir jetzt darüber nachdenken, den Menschen in die Funktionen des Sonnensystems zu integrieren, zumindest in der Region zwischen der Mars-Umlaufbahn und der Venus-Umlaufbahn. Denn das ist der Bereich, den wir zu bewältigen haben.

Die Gefahr, die von Asteroiden und Kometen für die Erde ausgeht, ist eine Herausforderung, die die Menschheit durch die zunehmende Beherrschung des Sonnensystems und von Regionen darüber hinaus bewältigen kann. Hier eine künstlerische Darstellung des NASA-Satelliten Dawn in einer Umlaufbahn um den riesigen Asteroiden Vesta. NASA/JPL

All diese Prozesse laufen also auf eines hinaus: Die Menschheit ist im Begriff, sich von den Beschränkungen von Erdbewohnern zu lösen. Die Menschheit ist dabei, sich zum Mond aufzumachen und Tunnel unter der Mondoberfläche zu erschließen, als Vorbereitung für eine Massenmission zum Mars. Wenn wir das einmal geschafft haben – sagen wir in einer Generation –, mit einer sehr hohen Energieflußdichte, dann werden wir in der Lage sein, das innerhalb von, sagen wir, einer Woche zu schaffen: eine Woche vom Mond bis zur Marslandung. Sobald das erreicht ist, wird die Menschheit eine wichtigere Rolle, eine direkte, persönliche Rolle, in diesem Prozeß haben.

Aber bis dahin ist es unsere Aufgabe, den Weg für diesen Prozeß vorzubereiten und soviel wie möglich jetzt zu tun, indem wir versuchen, die Bedrohungen für die Menschheit auf der Erde zu erkennen, um die schlimmsten Bedrohungen abzuwehren, denen wir bis jetzt ausgesetzt waren.

Das ist also die Natur unserer wirklichen Aufgabe. Wir haben eine wirkliche Aufgabe, und dieses alberne Geschwätz: „Wir werden das mit diesem oder jenem Plan oder etwas anderem beheben“ – vergessen Sie das! Das ist Unsinn! Nur die Steigerung der produktiven Kräfte der Menschheit, in Form von verbesserter Technologie, erhöht die Energieflußdichte! Alles, was mit dem Überleben der Menschheit zu tun hat, bedeutet, daß die Energieflußdichte zunimmt. Ohne das haben wir Pech und werden nicht überleben.

Die Intelligenz des Menschen steigern

Also muß die Menschheit ihre Politik ändern: Weg mit der grünen Politik, die derzeit die größte Einzelbedrohung für die Menschheit ist. Sie ist ein Killer! Und wir müssen verstehen, daß es um die Steigerung der Intelligenz des Menschen geht, auch der wissenschaftlichen Intelligenz, die Fähigkeit, höhere Energieflußdichten pro Kopf und pro Quadratkilometer Territorium zu erzeugen: Das sind die Maßstäbe, nach denen Kredit generiert wird. Es geht darum, die Bevölkerung des Planeten zu vergrößern: mehr Menschen! Es geht darum, das Töten von Menschen zu stoppen: mehr Menschen! Denn wir brauchen mehr Arbeit. Und wir brauchen eine Erhöhung der Energieflußdichte der geleisteten Arbeit. Dies sind absolute Notwendigkeiten für uns.

Und der ganze Unsinn, der uns eingetrichtert wurde, dieser ganze grüne Mist, muß einfach aufhören. Wir haben eine Bevölkerung des Planeten, und wir brauchen jedes einzelne Individuum auf diesem Planeten: Wir brauchen sie! Sie haben einen Daseinszweck, denn sie können produktiver werden. Und wenn sie produktiver werden, dann werden ihre Kinder produktiver, und so weiter; die Fähigkeit der Menschheit, mit diesen Problemen fertig zu werden, steigt. So etwas wie Überbevölkerung gibt es nicht. Es gibt nicht zuviel Menschen, es gibt zuwenig Denken, das ist das eigentliche Problem. Das sind also die Überlegungen. Die Leute stellen sich Geld als etwas mit einem festen Wert vor. Man kommt mit diesem Geld an: „Ich habe mein Geld! Mein Geld! Mein Geld!“ Nicht wahr? „Das ist mein Geld! Ich werde es so ausgeben, wie ich es will! Du bekommst nichts von meinem Geld!“ So etwas in der Art. So wie der Blödsinn von Andrew Jackson.

Der Punkt ist, wir brauchen jeden Menschen. Wir brauchen sie, um länger und besser zu leben. Wir brauchen sie, damit sie kreativer werden. Wir müssen ihre Kinder besser ausbilden und entwickeln. Wir brauchen eine Steigerung der potentiellen Produktivität der menschlichen Fähigkeiten, pro Kopf und pro Quadratkilometer, und das sind die Aufgaben, die wir erfüllen müssen. Es gibt viele Dinge, die wir noch nicht wissen, aber soviel wissen wir: Die Steigerung der Arbeitsproduktivität pro Kopf bei einer wachsenden Bevölkerung ist eine absolute Notwendigkeit, und das muß mit der Tatsache verbunden werden, daß die Menschheit sich nicht mehr damit zufrieden geben wird, auf der Erde zu sitzen und über die Nachbarn zu tratschen.

An diesem Punkt wird die Menschheit aktiv anfangen, sich den Mars-Orbit nutzbar zu machen. Wir werden ihn bewohnen, mit Instrumenten aller Art etc., die wir dort hinbringen. Wir werden lernen, wie wir diese Asteroiden, die uns bedrohen, steuern können. Wir haben jetzt einen sehr schlechten Überblick darüber. Wir werden lernen, wie wir die Planeten in diesem Prozeß als Kommunikationsmittel nutzen können.

Das sind die Dinge, die wir tun müssen. Und jeder Schritt, den wir in dieser Sache machen, erhöht die Arbeitsproduktivkräfte, macht die Menschen klüger, macht sie fähiger, gibt ihnen einen größeren Anreiz, macht sie glücklicher. Das ist es, was wir tun müssen.

All die Dinge, die keine Lösungen sind, sind eigentlich Gefahren. Das grüne Problem ist keine Lösung für irgend etwas, es ist eine Gefahr für die Menschheit! Grüne sind eine Gefahr für die Menschheit. Viel Spaß!